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Startklar für den Beruf 2016

Sieben Landkreisschulen erhalten Gütesiegel für Berufsvorbereitung

Sieben Schulen aus dem Landkreis Osnabrück dürfen jetzt das Gütesiegel „Startklar für den Beruf“ führen. Jetzt bekamen sie die Urkunden überreicht. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Sieben Schulen aus dem Landkreis dürfen jetzt das Gütesiegel „Startklar für den Beruf“ führen. Bei einer festlichen Veranstaltung in den Räumen der Kreishandwerkerschaft am Schölerberg bekamen sie die Urkunden überreicht, darunter die Alexanderschule Wallenhorst und die Realschule Wallenhorst.

Ziel des Ganzen ist, die Berufsorientierung an den Schulen zu verbessern, um den Jugendlichen eine größere Sicherheit bei ihrer Wahl eines zukünftigen Ausbildungs- und Berufswegs zu vermitteln. Eine Vergeudung von Zeit und Ressourcen durch Fehlentscheidungen sollte tunlichst vermieden werden, sagte der frühere Schulrat Ulrich Mühlenhoff als Regionalleiter der Aktionsgemeinschaft Gütesiegel Weser-Ems. Hinter der Aktionsgemeinschaft stehen Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer, die sich um den Fachkräfte-Nachwuchs sorgen, und die Landesschulbehörde.

Ausbildungs-Messen und Potenzialanalysen

Preisträger sind die Oberschule Bad Essen, das Gymnasium Bad Iburg, die Ludwig Windthorst-Schule Glandorf, die Oberschule Hilter, die Oberschule Artland in Quakenbrück, die Alexanderschule Wallenhorst und die Realschule Wallenhorst. Sie konnten die Jury von ihren Konzepten zur Berufsorientierung überzeugen. Wobei es naturgemäß einige Überschneidungen gab, denn nicht jeder kann das Rad komplett neu erfinden. Bewerbungs-Trainings, Praktika, Ausbildungs-Messen und Potenzialanalysen kamen häufig vor, aber auch ausgefallenere Bausteine wie Schülerfirmen mit sehr unterschiedlichen Geschäftsgegenständen von Kleinviehhaltung bis zur Landmaschinenrestaurierung, Schülerlotsen- und Sanitätsdienste, Hausaufgabenhilfe und Kooperationsverbünde mit regionalen Firmen. Worauf die Jury besonderen Wert legte, war die fächerübergreifende systematische Einbettung der Berufsorientierung in die Curricula, und das möglichst schon ab Jahrgangsstufe 8, und die Netzwerkbildung mit anderen Akteuren am Arbeitsmarkt.

Aus Sicht des Praktikers

Der Jury-Vorsitzende, Elster-Kromschröder-Personalleiter Ralf Ellermeier, stellte aus Sicht des Praktikers die wichtige Rolle dar, die auf die Schulen zukomme, wenn sie ihre Schützlinge in eine immer komplexer und undurchsichtiger werdenden Welt der Veränderungen entließen. „Schule und Betriebe müssen das gemeinsam anpacken“, forderte er.

Musikalische Auflockerungen

Das Gesangs-Sextett der Oberschule Artland, das durch Krankheit auf ein Terzett geschrumpft war, ließ sich dadurch nicht beirren und sorgte mit flotten Pop-Gesängen für musikalische Auflockerungen. Kreishandwerksmeister Siegward Schneider lud als Hausherr wie auch als Jury-Mitglied zum anschließenden Erfahrungsaustausch am Buffet.

Quelle: NOZ vom 14.12.2016

Neu im MINT-Netzwerk

Realschule profitiert von Förderinitiative

Die Realschule Wallenhorst darfsich freuen: Als eine Von 13 landesweiten Bildungseinrichtungen gehört sie seit diesem Sommer dem niedersächsischen Mint-Netzwerk an, das Schulen in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik miteinander verbindet.

Ehre für die Realschule Wallenhorst: auf dem Bild von links Andrea Henning (ZF Lemförde), Hannes Kamp (Fachbereichleiter AWT), Sabine Stöhr (VME-Stiftung), Otto Steinkamp (Bürgermeister), Daniela Kohlbrecher (Ständ. Vertreterin), Frank Andreas (Nieders. Landesschulbehörde), Lisa Schneider (Schülerin), Amelie Beiderkellen (Schülerin), Stefan Schmidt (Schulleiter).       Foto: André Pottebaum

,,Ziel des Netzwerkes ist es, die verschiedenen Mint-Aktivitäten der Schulen darzustellen und zu einem Austausch zwischen den einzelnen Einrichtungen beizutragen“, sagte Sabine Stöhr von der VME-Stiftung Osnabrück-Emsland, eine der Initiatoren des Netzwerkes.

Gleichgesinnte Schulen können sich auf diesem Weg miteinander vernetzen, gegenseitige Kooperation mit Unternehmen fördern oder Schülern und Eltern eine bessere Orientierungshilfe bei der Schulwahl geben. Die Anforderungen an die Schulen sind dabei extrem hoch, wie Sabine Stöhr erklärte. Neben den einzelnen Mint-Angeboten, müssen die Fächer interdisziplinär verknüpft sein, Kooperationen mit Betrieben vor Ort existieren, Wettbewerbe für die Schüler initiiert werden und die Mint-Fokussierung auf breite Unterstützung durch die Schulleitung treffen. ,,Wir freuen uns sehr, Teil des Mint-Netzwerkes zu sein und sind gespannt, was uns in Zukunft erwartet“, so Schulleiter Stefan Schmidt.

Für Hannes Kamp, Fachbereichsleiter Arbeit-Wirtschaft-Technik an der Realschule Wallenhorst, bietet das Mint-Netzwerk vor allem die Möglichkeit, sich in den technischen Bereichen der Schule weiterzuentwickeln und neue Ideen bei den Netzwerkpartnern zu sammeln. ,,Da Wir einige Kollegen haben, die nicht unbedingt eine technische Ausbildung haben, können wir uns Anregungen und Hilfestellungen im Netzwerk holen“, so Kamp. Auch Bürgermeister Otto Steinkamp freute sich über die Auszeichnung der Realschule und würdigte die Prämierung als ,,Alleinstellungsmerkmal der Gemeinde“.

Als neues Mitglied der Förderinitiative erhält die Realschule Wallenhorst zusätzlich zur Aufnahme in das Netzwerk, eine finanzielle Unterstützung von 2000 Euro, die für Mint-Projekte eingesetzt werden sollen. Gegründet wurde das Mint-Netzwerk von den niedersächsischen Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie Stiftung Niedersachsen-Metall, der Nordmetall—Stiftung sowie der VME-Stiftung Osnabrück-Emsland in Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium.

Quelle: NOZ vom 18.11.2016

Vorstellungsgespräch mit Kamera

Bewerbertraining an der Realschule Wallenhorst

Berufsorientierung wird an der Realschule Wallenhorst großgeschrieben. Ab der achten Klasse stehen viele Projekte dazu auf dem Lehrplan. Jetzt konnten die Zehntklässler in einem professionellen Kameratraining beweisen, was sie bisher gelernt haben.

Den Ernstfall „Bewerbungsgespräch“ trainierten Philipp Gysbers (links) von der Volksbank Bramgau-Wittlage und Marc Unland von der Barmer GEK Osnabrück mit den Zehntklässlern der Realschule Wallenhorst. Foto: Jessica von den Benken

Marc Unland von der Barmer GEK Osnabrück und Philipp Gysbers von der Volksbank Bramgau-Wittlage nahmen die jungen Leute richtig in die Mangel. „Wir spielen mit den Schülern Situationen nach, die in Bewerbungsgesprächen häufig vorkommen und filmen sie dabei“, erklärte Unland. 

Schlechte Noten und Fehlzeiten

In der Rolle des Personalchefs eines erfundenen Unternehmens, löcherte Unland die Schüler mit verschiedene Fragen: „Stellen Sie sich bitte kurz vor“ oder „Warum haben Sie sich gerade bei uns beworben?“ gehörten dabei eher du den einfacheren Themen. Schwieriger wurde es bei unschönen Dingen, wie schlechten Noten oder Fehlzeiten. 

Aber auch diese Fragen beantworteten die Jugendlichen gekonnt. „Hier sind alle echt gut vorbereitet. Ich kann kaum jemanden aus der Ruhe bringen“, sagte Unland. Daran merke er, dass die Realschule in dem Bereich viel tue.

Berufsvorbereitung ist wichtig

„Für uns ist neben der Vorbereitung auf weiterführende Schulen die Berufsorientierung wichtig“, betonte Hannes Kamp, Fachbereichsleiter Arbeit und Technik an der Realschule. Das Bewerbertraining komme gerade zum richtigen Zeitpunkt. Die Bewerbungen der Schüler seien verschickt, viele würden zur Zeit auf Antworten der Firmen warten und könnten sich nun aktiv auf ihre Vorstellungsgespräche vorbereiten. (Weiterlesen: Wallenhorster Realschulleiter setzt auf Profilierung )

Konzept geht auf

Dass das Konzept der Schule aufgeht, zeigte sich. So sagte der 17-jährige Lukas Thadel: „Ich habe gar nicht auf die Kamera geachtet. Habe versucht, keine Fehler zu machen. Schließlich war ich ja gut vorbereitet.“ Nils Mudder, 15 Jahre alt, stimmte zu und meinte: „Ich fand´s auch überhaupt nicht schlimm mit der Kamera. Bin da ganz normal reingegangen.“

Quelle: NOZ vom 11.11.2016

 

 

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