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Berufsorientierungsparcour

Betriebe lernen Auszubildende in Wallenhorst kennen

Die Vielfalt der heutigen Berufswelt macht es Jugendlichen nicht einfach, den passenden Ausbildungsplatz zu finden. Viele Betriebe haben Schwierigkeiten, geeigneten Nachwuchs zu rekrutieren.  Der Berufsorientierungsparcours – kurz B.O.P. – im Wallenhorster Schulzentrum brachte jetzt beide zusammen.

Dort wo sonst die Schüler ihre Pausen verbringen, präsentierten sich am Freitagvormittag 36 Wallenhorster und weitere regionale Ausbildungsbetriebe anhand von typischen Tätigkeiten. Foto: Elvira Parton, NOZ

Dort wo sonst die Schüler ihre Pausen verbringen, präsentierten sich am Freitagvormittag 36 Wallenhorster und weitere regionale Ausbildungsbetriebe anhand von typischen Tätigkeiten. Rund 480 Jugendliche der Klassen 8 und 9 kamen mit Chefs und Auszubildenden ins Gespräch und absolvierten verschiedene Arbeitsproben. Teilgenommen haben neben der Wallenhorster Real- und Hauptschule auch die Angelaschule Osnabrück, die Johannes-Vincke-Schule Belm, die Hauptschule und die Wilhem-Busch-Förderschule Bramsche.

Mit Laufbuch unterwegs

„Die Schüler können in einem sicheren Raum mit den Unternehmen in Kontakt kommen“,  erläutert Susanne Steininger, Bereichsleiterin Übergangsmanagement Schule-Beruf der Maßarbeit. Die im Landkreis Osnabrück angesiedelte Servicestelle organisiert B.O.P. gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Gemeinde Wallenhorst sowie der Alexander- und Realschule und ersetzt die bisherige als klassische Messe gestaltete Ausbildungsplatzbörse. „Mit dem erweiterten Konzept können wir noch stärker auf die Bedürfnisse der Betriebe und potenziellen Auszubildenden eingehen“, stellt Maßarbeit-Mitarbeiterin Katrin Hüls dazu fest. So müssen sich die Schüler bereits im Vorfeld für Ausbildungsbetriebe entscheiden, die sie näher kennenlernen wollen und in einem Laufbuch dokumentieren.  Jugendliche wie Unternehmen haben darüber hinaus die Möglichkeit, durch den Austausch von Visitenkarten miteinander in Kontakt zu bleiben. (Weiterlesen: Realschule Wallenhorst beim Wettbewerb „Starke Schule“ vorn )

Alterssimulatoren

„Das Konzept ermöglicht, handlungsorientiert vorzugehen“, stellt Hannes Kamp, Realschule Wallenhorst, heraus. Der Leiter des Fachbereichs Arbeit, Wirtschaft und Technik hat die Schüler auf den Tag vorbereitet, so auch Marlena Lückmann und Neele Poggemann. Die beiden 14-Jährigen haben bereits Gespräche mit Mitarbeitern einer Bank sowie eines Fachgroßhandels für Haustechnik geführt. Jetzt steuern sie den Stand des Wallenhorster Caritas-Pflegedienstes an. „Ich möchte wissen, wie das ist, anderen Menschen zu helfen“, begründet Marlena ihr Interesse an der Pflegeeinrichtung. Das Caritas-Team hat sich auf B.O.P. gut vorbereitet: Alterssimulatoren ermöglichen, sich in die Lage von älteren Menschen hineinzuversetzen, Caritas- Mitarbeiterin Lena Flore lässt die beiden Schülerinnen einen Verband anlegen. „Die Pflegebranche hat bei Jugendlichen ein Imageproblem“, stellt Kollege Bernhard Jakob derweil fest. Für ihn bedeutet diese Veranstaltung daher auch Personalakquise. Herauszufinden, ob jemand für den Pflegeberuf geeignet ist, dafür seien die kurzen Kontakte durchaus geeignet. „Ich kann den Leuten zuschauen, wie sie gewisse Dinge angehen und mit welchen Fragen sie auf uns zukommen.“  

Vielfältige Polizeiarbeit

Bei der nächsten Station informiert Polizeikommissar Michael Bauchrowitz über die vielfältige Polizeiarbeit, bremst aber auch übertriebene Erwartungen durch Krimireihen wie „Cobra 11“. Ob im Rahmen von „B.O.P. passende Bewerber gefunden werden, da ist Bauchrowitz skeptisch: „Wir nehmen grundsätzlich jeden ernst, aber jemanden die Eignung an der Nasenspitze anzusehen, ist schwer möglich.“ Marlena und Neele haben gleichwohl etwas mitgenommen: „Es geht nicht nur ums Schießen. Man versucht oft, das Problem anders zu lösen.“

Quelle: NOZ vom 24.02.2017, C. Halbach

 

Starke Schule - Bronzemedaille

Presseinformation vom Kultusministerium Niedersachsen

Ausgezeichnet: Schulen aus Schneverdingen, Barnstorf und Wallenhorst gewinnen Wettbewerb „Starke Schule“ in Niedersachsen

  • Kultusministerin Frauke Heiligenstadt lobt das Engagement der Schulen in Niedersachsen
  • Schulen überzeugen mit herausragenden Konzepten und pädagogischen Erfolgen

Hannover, 20.02.2017. Die KGS Schneverdingen, die Christian-Hülsmeyer-Schule in Barnstorf und die Realschule Wallenhorst haben die Landespreise des bundesweit größten Schulwettbewerbs "Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen" gewonnen.

Lehrkräfte und Schulleitungen nahmen heute mit ihren Schülerinnen und Schülern in Hannover von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt die Preise entgegen. Der Wettbewerb prämiert die herausragende Arbeit, die diese Schulen bei der Vorbereitung auf die Berufswelt leisten und wirdalle zwei Jahre von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung durchgeführt. „Die prämierten Schulen gestalten ihre pädagogische Arbeit so, dass alle Jugendlichen ihren Stärken  entsprechend gefördert werden. Sie sind nicht nur Lern-, sondern auch Lebensorte“, betont Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, die den Wettbewerb in Niedersachsen unterstützt. „Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels benötigen wir mehr denn je Schulen, die den Schülerinnen und Schülern ein möglichst gutes Rüstzeug mitgeben, um später in der Ausbildung und auf dem Arbeitsmarkt bestehen zu können. Die ausgezeichneten Schulen leisten hier hervorragende Arbeit. Ich danke allen, die daran beteiligt sind, für ihr Engagement: den Schülerinnen und Schülern, ihren Lehrkräften, den Schulleitungen sowie den Einrichtungen, die diesen Preis verleihen.“

Den mit 5.000 Euro dotierten ersten Platz belegt die KGS Schneverdingen. Die Schule überzeugte die Jury durch ihre besonderen Erfolge beim Übergang ihrer Schülerinnen und Schüler in die duale Berufsausbildung, die schulische Ausbildung oder die gymnasiale Oberstufe. Daneben setzt die Schule auf eine starke Persönlichkeitsentwicklung, indem die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse Patenschaften für Jüngere oder Geflüchtete übernehmen. Die Christian-Hülsmeyer-Schule in Barnstorf erreichte den zweiten Platz und erhält für ihr systematisches Entwicklungs- und Förderkonzept und dem durchgängigen sozialen Lernen 3.500 Euro. Mit dem dritten Platz und 2.000 Euro wurde die Realschule Wallenhorst für ihre transparente Vorgehensweise bei der Lernentwicklung und Berufsorientierung ausgezeichnet.

Weitere platzierte Schulen in Niedersachsen, die ebenfalls in das Netzwerk aufgenommen werden:

4. Platz: IGS Waldschule Egels, Aurich
5. Platz: Schule Am Roten Berg, Hasbergen
6. Platz: Renataschule, Hildesheim
7. Platz: Ganztagsschule Syke, Syke
8. Platz: Oberschule Uchte, Uchte
9. Platz: IGS Rodenberg, Rodenberg
10. Platz: Oberschule Osternburg, Oldenburg

Bewerben konnten sich alle allgemeinbildenden Schulformen, die zur Ausbildungsreife führen. Aus den rund 500 Einsendungen hat die Jury mit Expertinnen und Experten aus Bildung, Ausbildungsmarkt, Wirtschaft und Wissenschaft auf Basis der schriftlichen Bewerbungen und nach über 60 Schulbesuchen die Landessieger ermittelt. Bei ihrer Entscheidung bewertete die Jury, wie Schulen und Lehrkräfte Grundlagen schaffen, Begabungen ausbauen, Übergänge meistern und Netzwerke nutzen. Dabei wurden die jeweiligen regionalen und soziokulturellen Rahmenbedingungen mit berücksichtigt.

Gemeinsam mit den Gewinnern der anderen Bundesländer hat die erstplatzierte KGS Schneverdingen nun die Chance auf den Bundessieg, der im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 18. Mai 2017 in Berlin bekannt gegeben wird.

Weitere Informationen und Bildmaterial: www.starkeschule.de

Presseankündigung Starke Schule

 

   

 Presseinformation

„Starke Schule“ in Niedersachsen: Realschule Wallenhorst hat Chance auf einen Landespreis

Frankfurt / Wallenhorst, 10.02.2017. Rund 500 Schulen haben sich in diesem Jahr bundesweit bei „Starke Schule“ beworben. Der Wettbewerb prämiert die herausragende Arbeit, die diese Schulen bei der Vorbereitung ihrer Schülerinnen und Schüler auf die Berufswelt leisten und wird alle zwei Jahre von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung durchgeführt.

Die Realschule Wallenhorst gehört zu den Schulen, die in Niedersachsen in die engere Auswahl gekommen ist. Sie hat sich mit ihrem Konzept für Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen, beworben.

Die Preisträger werden am 20.02.2017 bei einer Festveranstaltung in Hannover bekannt gegeben. Dem Erstplatzierten winken eine Preissumme von 5.000 Euro und die Chance auf den Bundessieg. Außerdem werden alle ausgezeichneten Schulen in das länderübergreifende Netzwerk von „Starke Schule“ aufgenommen. Vier Jahre lang erhalten Lehrkräfte, Schulleiterinnen und Schulleiter Zugang zu zahlreichen akkreditierten Fortbildungen zur Unterrichts- und Organisationsentwicklung. Das Netzwerk hat sich zu einem Forum entwickelt, in dem sich die engagiertesten Lehrkräfte Deutschlands austauschen, weiter qualifizieren und über Bundeslandgrenzen hinweg zusammen an der Schule von morgen arbeiten.

Bewerben konnten sich alle allgemeinbildenden Schulformen, die zur Ausbildungsreife führen. Eine Jury mit Experten aus Bildung, Ausbildungsmarkt, Wirtschaft und Wissenschaft hat auf Basis der schriftlichen Bewerbungen und nach über 60 Schulbesuchen die Landessieger ermittelt. Bei ihrer Entscheidung bewertete die Jury, wie Schulen und Lehrkräfte Grundlagen schaffen, Begabungen ausbauen, Übergänge meistern und Netzwerke nutzen. Dabei wurden die jeweiligen regionalen und soziokulturellen Rahmenbedingungen mit berücksichtigt.

 

 

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