Beratung

Schulsozialpädagoge

Olaf Pieck

E-Mail: pieck(at)rs-wallenhorst.de

Tel.: 05407 - 3480311

--> Kurzvorstellung

 

Beratungslehrerin

Birgit Holtmann

E-Mail: holtmann(at)rs-wallenhorst.de

Beratungskonzept der Realschule Wallenhorst

Bezug: Im Erlass „Einsatz und Weiterbildung von Beratungslehrern“ vom 8.4.2004 wird die Erstellung eines Beratungskonzepts der Schule vorgegeben, in dessen Rahmen nicht nur die Arbeit der Beratungskräfte, sondern auch die Aufgaben der anderen an der Beratung Beteiligten in der Schule beschrieben werden sollen.

Vorbemerkung

Allgemeine Ziele und Aufgaben der Schule

Die Hauptaufgabe der Schule ist die Ausgestaltung der Unterrichts- und Erziehungsprozesse.  Dabei muss sich die Schule ständig auf neue Schulstrukturen, auf sich verändernde Schülerpersönlichkeiten und ein sich veränderndes gesellschaftliches Umfeld einstellen.

Dafür benötigen alle an der Schule Beteiligten Beratung und Unterstützung für aktuelle und langfristige Anforderungen, z.B. bei der Lernförderung, dem sozialen Lernen und den präventiven Aufgaben.

Eigenschaften des Unterstützersystems

Eltern und Schülerinnen und Schüler müssen auf ein unkompliziert erreichbares Unterstützer-system zurückgreifen können, um bei Problemen angemessene Lösungen zu finden, z.B. im Verlauf der Schullaufbahn mit ihren Übergängen, Leistungseinbrüchen und möglichen Verhaltensauffälligkeiten.

Telefongespräche, Einzeltermine, Elternsprechtage, Elternabende der Klasse und des Jahrgangs werden angeboten.

Für Einzelgespräche, auch am Telefon, stehen mehrere frei zugängliche Elternsprechzimmer zur Verfügung.

Alle Lehrer können bei Problemen sofort weitervermitteln, die Situation klären und problemnahe, praxisgerechte Lösungen anbahnen. Austausch und Absprachen untereinander finden statt im Rahmen persönlicher Gespräche, Konferenzen und Dienstbesprechungen.

Mögliche Ansprechpartner und ihre Aufgaben

1. Schulsozialpädagogin

  • ist für die Kinder und Jugendliche da. Die Angebote der Schulsozialarbeit umfassen für Schüler:

    – vertrauensvolle Ansprechpartner für alle Lebensbereiche
    – Ideengeber und -unterstützer
    – sichere Freizeit „unter Aufsicht“

  • arbeitet mit den Lehrkräften vertrauensvoll zusammen. Schulsozialarbeit erweitert die pädagogische Leistung durch:

    – Übernahme sozialer Themen durch Fachpersonal
    – effektive Arbeitsteilung zwischen Unterricht und Schulleben
    – Zusatzangebote in der Erlebnispädagogik, Medienpädagogik, Gewaltprävention oder für die Berufswahl

  • Berät Eltern kometent und individuell. Für Eltern ist Schulsozialarbeit:

    – Zugang zur Erziehungsberatung
    – Hilfe bei Problemen und Konflikten mit Kindern
    – Unterstützer bei Übergängen wie Schulwechsel oder Ausbildungssuche

2. Lehrkräfte, besonders die Klassenlehrkraft

  • sind Ansprechpartner bei Problemen in der Klasse und mit einzelnen Schülern.
  • sind verantwortlich für die individuelle Beratung ihrer Schüler und deren Eltern bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten und bei Verhaltensauffälligkeiten.
  • führen Maßnahmen zum sozialen Lernen durch (Eingangstage Klasse 5, Klassenfahrten, Projekttage zur Gewaltprävention / Stärkung des Klassenklimas, Verfügungsstunde)
  • beraten Eltern und Schüler/innen in Fragen der Schullaufbahn
  • suchen bei schwierigen Einzelfällen Unterstützung bei Schulleitung, Schulsozialpädagogin und Beratungslehrkraft.

3. Schulleitung

  • berät Schüler, Eltern und Kollegen bei akuten Fällen und als Begleitung längerer Prozesse in fachlichen, pädagogischen und schulrechtlichen Fragen.
  • vermittelt zwischen den einzelnen Schulen (Schulleiter-DB, Kontakt zu Nachbarschulen)

4. Streitschlichter 

  • führen Konfliktmoderation mit Schülern durch
  • im Moment stehen mehrere ausgebildete Streitschlichter der Jahrgänge 8-10 zur Verfügung.
  • werden besonders von den unteren Jahrgängen zu Rate gezogen

 5. SV –Beratungslehrkraft

  • wird von der SV bei Bedarf gewählt
  • unterstützt, berät die SV in allen Fragen

 6. Beratungslehrerin (BL)

  • Die BL ist ein weiterer und zudem unabhängiger Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Schulleitung.
  • Sie ist erlassgemäß zweijährig ausgebildet und erhält drei Verlagerungsstunden.
  • Die Initiative zur Beratung kann sowohl von den einzelnen Lehrern als auch von Eltern oder Schülern ausgehen.
  • Die Beratung erfolgt auf freiwilliger Basis und garantiert Vertraulichkeit. Die BL unterliegt der absoluten Schweigepflicht gegenüber Dritten (auch der Schulleitung), es sei denn eine kriminelle Handlung liegt vor.
  • Zentrale Punkte sind das Zuhören Im Gespräch, die Problemdiagnose und das Suchen nach Lösungen gemeinsam mit dem Ratsuchenden.
  • Ratsuchende werden also im Sinne von „Hilfe zur Selbsthilfe“ unterstützt. Die BL fungiert lediglich als Art „Lotse“. Die Umsetzung der Lösungsangebote ist Sache des Ratsuchenden
  • Sie dient als Vermittler und stellt ggfs. Kontakt zu den am Ort vorhandenen externen Beratungseinrichtungen und Behörden her. (Jugendamt, Diakonie, Sozialer Dienst, Psychologen)
  • Sie führt ggf. Konfliktmoderationen mit Lehrkräften, Eltern und Schülerinnen und Schülern durch.
  • Die BL berät auf Wunsch auch in Fragen der Laufbahnempfehlung.
  • Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt ist die Mithilfe bei der Entwicklung eines Schulprogramms (Mitarbeit in Steuergruppe und Schulvorstand)
  • Termine finden nach Vereinbarung statt.
  • Kleingruppen mit den Schwerpunkten „Soziales Lernen“ und „Eigenständiges Lernen“ werden bei  Bedarf eingerichtet und betreut.
  • Besprechungen mit der Schulleitung finden nach Bedarf statt.
  • Die BL stellt sich schulintern den Schülern und Eltern der neuen 5. Klassen vor
  • und berichtet mindestens einmal pro Jahr im Rahmen der Gesamtkonferenz über ihre Arbeit.

7. Zusammenarbeit mit der Alexanderschule

  • Bei Konflikten zwischen Hauptschülern und Realschülern erfolgt eine zeitnahe, persönliche Klärung der Streitfrage zwischen den betroffenen Schülern und den Klassenlehrern.
  • Ggfs werden die Schulleitung und / oder die Sozialarbeiterinnen und die Beratungsehrkräfte hinzugezogen oder mit der Klärung beauftragt.

8. Externe Ansprechpartner

  • Die kommunalen Beratungsstellen in Wallenhorst, Osnabrück und Bramsche (z. B. Gemeinde, Jugendamt, pro familia, Diakonisches Werk,  FaBi)  Institutionen zur Lernhilfe (LegaS)  und die therapeutischen Praxen (Erziehungsberatung) sind bekannt und können ggf. einbezogen werden.
  • Weitere Kooperationspartner sind:  BIZ, Bundesagentur für Arbeit, der AOK (Bewerbertraining)., Suchtberatung Diakonisches Werk, Dyonisushaus (Rulle)
  • Die Niedersächsische Landesschulbehörde hat zwei Schulpsychologen, die bei schwierigen Problemen oder Fragen eingebunden werden können.

 

 

 

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