Menschenkicker

Wallenhorster Realschule gewinnt Menschenkicker-EM

Wallenhorst. „Wir haben gewonnen? Echt jetzt?“ Die Überraschung ist riesig, als die 10b der Realschule Wallenhorst erfährt, dass in ihrer Klasse der beste Entwurf für eine EM-Zeitungsanzeige entstanden ist. Damit hat die Klasse ein Gewinnspiel der Osnabrücker Zeitung gewonnen und darf eine Menschenkicker- EM an ihrer Schule ausrichten.

Die Klasse hat keine Ahnung, dass Christina Strößner vom NOZ-Event-Marketing ihnen gleich sagen wird, dass sie den ersten Preis gemacht hat. Angekündigt war lediglich ein kleiner Bericht über eine Klasse, die an dem Gewinnspiel teilgenommen hatte. Gefordert war eine Zeitungsanzeige für die kommende Fußball-Europameisterschaft in Frankreich. Ob komplett am PC entworfen oder mit geschickten Strichen gezeichnet, war egal, die Anzeige sollte sich um die EM drehen, die restliche Gestaltung stand den Teams frei.

Viele tolle Einsendungen

„Wir haben viele tolle Einsendungen bekommen“, setzt Christina Strößner an, „die Entwürfe kamen aus dem ganzen Verbreitungsgebiet der NOZ-Medien, von der Stadt Osnabrück bis Papenburg.“ Da hören die Wallenhorster Schüler noch höflich interessiert zu. Als sie dann aber sagt: „Der beste kam von euch, ihr seid die Gewinner und könnt das Menschen-Kicker-Turnier ausrichten“, jubeln die Schüler laut und ausgelassen.

Europa in den Farben Frankreichs

Die Klasse verdankt den Sieg zwei künstlerisch begabten Mitschülerinnen. Emilie Nein und Malin Luczak hatten die Idee, Europa in den Farben Frankreichs einzufärben. Dazwischen erscheint Frankreich selbst wie ein Fußball und darum herum sammeln sich Strichmännchen. In nur zwei Stunden war das Bild fertig. „Wir wollten Europa und Frankreich hervorheben und dass Fußball die Menschen zusammenbringt.“ Emilie und Malin sind gern kreativ, beide wollen später etwas mit Kunst machen, Malin zum Beispiel besucht nach den Ferien die Fachoberschule für Design am Westerberg. Nur mit Fußball haben die beiden eigentlich nicht so viel am Hut. „Wir können ja beim Menschkicker-Turnier Cheerleader sein“, sind die 16-Jährigen sich einig.

Die Besten: Die 10b der Realschule Wallenhorst hat den NOZ-Ideenwettbewerb zur EM gewonnen. Der Preis: ein Menschenkicker-Turnier. Foto: Hermann Pentermann

 

Entwurf ist handgemacht

„Das wird ein lustiger Vormittag“, verspricht Christina Strößner. Der Beitrag aus Wallenhorst ist Sieger, weil er zum einen sehr schön ist und weil zum anderen viel selbst gemacht wurde. „Es ist ein Unterschied, ob jemand etwas ausschließlich am Computer zusammenstellt oder fast alles selbst zeichnet.“ Am Dienstag, 14. Juni, kommt der Bulli mit den Utensilien für den Menschenkicker bei der Schule vorbei und bringt auch eine Beschallungsanlage mit. Der Termin ist gut gewählt. „An diesem Tag verabschieden sich eigentlich die zehnten Klassen von der Schule, das ist ein tolles Abschiedsgeschenk“, sagt Emilie. Die ganze Schule kann mitmachen.

Entstanden im Mathe-Unterricht

Das Plakat ist übrigens gar nicht in einer Kunststunde entworfen worden, sondern im Mathe-Unterricht von Christina Kapitza. „Die Abschlussarbeit war gerade vorbei, wir hatten Zeit für etwas Abwechslung“, erklärt die Lehrerin. „Das war eine spontane Aktion.“ Was wieder mal zeigt, dass Spontanität sich absolut lohnen kann.

Quelle: NOZ vom 29.05.2016

Fördermittel Sparkasse

Sparkasse Osnabrück fördert Projekte zu Themen Sprache und Integration

Wallenhorst, 6. April 2016. 87 Schulen erhalten in diesem Jahr insgesamt 72.550 Euro aus Mitteln der Lotterie „Sparen und Gewinnen“ der Sparkasse Osnabrück.

Bild (von links): Jürgen Wuttke (Sparkasse) übergibt Sandra Barenkamp (GS Lechtingen), Stefan Schmidt (Realschule Wallenhorst), Bernd Kellermann (Johannisschule) und Ingrid Reffeld (Alexanderschule) einen symbolischen Scheck mit der Fördersumme.

Ein Teil des Geldes, insgesamt 3.150 Euro, wurde jetzt an mehrere Schulen in der Gemeinde Wallenhorst übergeben. Besonders unterstützt werden Projekte rund um Sprache und Integration. „Die Vielzahl der eingereichten Anträge zeigt den hohen Stellenwert unserer Förderschwerpunkte“, betonte Jürgen Wuttke, Leiter der Marktdirektion Wallenhorst-Belm der Sparkasse Osnabrück, bei der Scheckübergabe. „Unsere Schulen sind schon seit vielen Jahren absolute Integrationsexperten. Gerade in der aktuellen Flüchtlingssituation machen sie einen tollen Job!“ Alle Schulen, die zuvor Mittel beantragt hatten, erhalten eine Förderung. „Wir wollen das Geld für die Integration von Flüchtlingen und Kindern mit sonstigem Migrationshintergrund einsetzen“, erläuterte Sandra Barenkamp, Rektorin der Grundschule Lechtingen, stellvertretend für alle mit Spendengeldern bedachten Schulen. „Wir selber planen damit den Kauf einer speziellen Lernsoftware, mit der wir Deutsch als Fremdsprache noch besser vermitteln können.“ Zum Einsatz kommt diese Software auf Tablets, über die die Grundschule Lechtingen seit kurzem verfügt. „Einige Schülerinnen und Schüler können kaum oder gar kein Deutsch“, berichtet Barenkamp. „Mit dem Tablet können sie weiter am Klassengeschehen teilnehmen – sie sind also weiter integriert.“

Sprachenwoche 2015-2016

Ganz einfach Sprache lernen

Englisch-Projekt an der Wallenhorster Realschule

Die Aufführungen am Ende der Projektwoche liefen komplett auf Englisch und machten offensichtlich Spaß.
Foto: Silke Brickwedde

sib WALLENHORST. Eine Woche lang haben die Jungen und Mädchen nur Englisch geredet. Anstelle normalen Unterrichts arbeiteten die siebten Klassen der Realschule Wallenhorst an verschiedenen Projekten mit drei jungen Amerikanern. Deutsch sprechen war da nicht angesagt. Zum Abschluss führten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Sketche – natürlich nur in englischer Sprache. Was ziemlich lustig war, im Publikum lachten manche schallend, und auch die Darsteller hatten offensichtlich Spaß. Da war keiner schüchtern und suchte im Kopf lange die passende Vokabeln zusammen. Die Schüler redeten munter drauflos. Vielleicht mag das ein oder andere Wort falsch gewesen sein. Einige Sätze waren möglicherweise grammatikalisch schief und krumm. Na und? Verständlich war es, lebendig auch und am Ende war viel mehr richtig als falsch. „Wenn die Schüler in der fünften und sechsten Klasse Englisch-Unterricht haben, sprechen sie alles nach, ganz ohne Scheu“, weiß Silke Altrogge, sie hat die Fachleitung Englisch an der Realschule. „In der achten Klasse spricht dann keiner mehr.“ Das ist schon allein nicht so gut, weil in der zehnten Klasse eine mündliche Prüfung auf die Schüler zukommt. „Dank der Muttersprachler, den ‚native speakern‘ sehen sie, dass ein bisschen Englisch ausreicht, um sich verständlich zu machen. Und das macht Mut, einfach zu sprechen. Der Rest kommt von selbst.“

Zum dritten Mal bereits holte die Realschule Wallenhorst Muttersprachler an die Schule. Das kostet allerdings Geld, fast 110 Euro pro Schüler. Um das Angebot der Firma „Mein Schulprojekt“ nutzen zu können, haben sich die Eltern sehr ins Zeug gelegt. Mit verschiedenen Aktionen, wie Plätzchen- oder Würstchenverkauf, kam einiges an Geld zusammen. Außerdem bemühten sich die Schule und die Eltern um Sponsoren, die Bürgerstiftung, auch das drückte den Preis für jeden einzelnen Schüler. Am Ende musste jeder Schüler 45 Euro zahlen und nicht 109. „Toll, dass die Eltern sich so einsetzen“, lobte Bürgermeister Otto Steinkamp. „Es lohnt sich, das Projekt hat viel gebracht und Spaß gemacht, das zeigten die Aufführungen deutlich.“

Die „Native Speaker“ betreuen die Schülerinnen und Schüler für die gesamte Projektzeit in Kleingruppen. „Mein Schulprojekt“ organisiert die Woche: von der Anreise und Unterkunft der Native Speakers bis zur Programmplanung vor Ort, erläutert Schulleiter Stefan Schmidt. Dabei wird einiges von den Jugendlichen gefordert: Der Unterricht dauert von 8 bis 15.30 Uhr – das heißt ausnahmsweise Ganztag für alle. „Für die Jungen und Mädchen ist es cool, mal bei jemand anderem Unterricht zu haben“, weiß Lehrerin Altrogge. „Zumal, wenn er sie nicht benotet.“ Sie ist immer wieder begeistert, wie sehr die Schüler profitieren. „Sie merken, sie müssen einfach nur sprechen–und das ist toll.“

Quelle : NOZ vom 21. März 2016

MINT Netzwerk bekommt Besuch

Wanka lobt „MINT“-Netzwerk

Kindergärten und Schulen bieten aufeinander abgestimmte Unterrichtsmodule an

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka (CDU), zeigte sich bei ihrem Besuch in der Gemeinde Wallenhorst tief beeindruckt von dem hier aufgebauten „MINTeinander“-Netzwerk zur Förderung der Ausbildung in den MINT-Fächern. Von Joachim Dierks

Bild:     Bildungsministerin Wanka (Mitte) lässt sich von Lea (links) und Henri (rechts) zeigen, wie man eine Fahrradbirne zum Leuchten bringt. MdL Clemens Lammerskitten und MdB Mathias Middelberg (links und rechts neben der Ministerin) versuchen ebenfalls, noch etwas zu lernen. Foto: Michael Gründel

WALLENHORST. Das „MINTeinander“-Netzwerk (MINT ist die Abkürzung für Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik), bestehend aus Andreas-Kindergarten, Johannisschule, Alexanderschule und Realschule und unterstützt von Bürgerstiftung, Firmen und Gemeindeverwaltung, präsentierte sich in einer Werkhalle der Firma Purplan. Purplan-Geschäftsführer Andreas Sandmann ist Gründungsmitglied einer Unternehmerinitiative, deren Ziel es ist, dem Fachkräftemangel in der mittelständischen Wirtschaft entgegenzuwirken. „Ich dachte, ich durchlaufe hier eine normale Betriebsbesichtigung, und dann das“, zeigte sich die Ministerin freudig überrascht. Vor ihr tat sich eine Reihe von Tischen mit physikalischen Versuchsanordnungen auf, hinter denen jeweils Kinder aus den Bildungseinrichtungen gespannt darauf warteten, dem Gast aus Berlin demonstrieren zu dürfen, was sie etwa über Elektrizität oder Magnetismus gelernt hatten. Von Tisch zu Tisch wurden die auf den Boden aufgeklebten symbolischen Fußabdrücke immer größer, um die altersmäßige Abfolge vom Kindergarten bis hin zu Berufsschule und Ausbildungsplatz zu verdeutlichen. Gleich am ersten Tisch versuchten Henri und Lea aus dem Andreas-Kindergarten, eine Glühbirne zum Leuchten zu bringen. Irgendwie wollte es nicht klappen. „Wahrscheinlich ist die Birne kaputt“, tröstete Wanka die Fünf- und den Sechsjährigen, doch dann griffen die Studierenden Josefin Budke und Alexander Mizuk ein. Sie drehten die Birne etwas fester, und siehe da, es ward Licht. Budke und Mizuk gehören zu den Instruktoren, die gegen mäßiges Honorar im Andreas-Kindergarten kleine „Sandkasten-Ingenieure“ für technische Abläufe begeistern. Das von dem Wallenhorster Unternehmer Wolfgang Rabe gesponserte Projekt war vor acht Jahren die Initialzündung für die mittlerweile vielfach ausgezeichneten MINT-Aktivitäten in der Gemeinde. Al s Mathematik-Professorin ist Wanka sozusagen eine geborene Fürsprecherin der MINT-Initiativen und brauchte nicht lange aufgeklärt zu werden, worum es geht. Als sie dann aber in einem schwungvollen Vortrag von der Fachbereichsleiterin Naturwissenschaften/Mathematik an der Alexanderschule, Hale Ünlü-Lachnitt, erfuhr, wie perfekt verzahnt die MINT-Angebote in den einzelnen Bildungsstufen sind, war sie baff. „Diese konsequente Kette, vom Kindergarten über die Schulformen bis hin zur betrieblichen Ausbildung, das ist wirklich einmalig, darauf können Sie stolz sein“, sagte Wanka. Besonders erfreut habe sie auch, mit welcher Begeisterung die Kinder ihre Versuche präsentiert hätten. „Alle wollten das gerne“, sagte Ünlü-Lachnitt, „wir mussten auslosen, wer heute hier dabei sein durfte.“

Quelle: NOZ, 05.03.2016

Spende Lions Quest

Spende ermöglicht Fortbildung

Lionsclub Hilfswerk Leonia und Volksbank unterstützen Realschule

Bild: Schulleiter Stefan Schmidt (rechts) und Daniela Kohlbrecher (Zweite von links) freuten sich über die Spende des Hilfswerks Leonias, die Christel Reichert und Doris van Roye stellvertretend übergaben. Foto: Jessica von den Benken

vdb WALLENHORST. Eine Spende in Höhe von 1900 Euro des Lionsclub Hilfswerks Leonia und der Volksbank Bramgau-Wittlage ermöglichte es den Lehrern der Realschule Wallenhorst, an der Lions-Quest-Fortbildung „Erwachsen werden“ teilzunehmen.

Lions-Quest ist ein Jugendförderprogramm für 10- bis 14-jährige Mädchen und Jungen, welches vorrangig im Unterricht der Sekundarstufe I vermittelt werden soll. Damit Lehrkräfte das Programm professionell in der Klasse umsetzen können, werden sie von speziell ausgebildeten Trainerinnen und Trainern in verschiedenen Seminaren praxisorientiert geschult, begleitet und fortgebildet.

„Einige unserer Kollegen hatten bereits an diesem Programm teilgenommen und waren sehr begeistert. So entstand die Idee, alle Lehrkräfte in diesem Bereich fortzubilden“, erklärte Schulleiter Stefan Schmidt. Durch die groß-zügige Spende sei es nun für al le möglich gewesen diese Fortbildung über zweieinhalb Tage zu besuchen. „Unser Ziel ist es, Lions-Quest im Unterricht umzusetzen“, so Schmidt. Hauptsächlich gehe es dabei um die Förderung einer guten Gemeinschaft, des gesunden Selbstvertrauens der Jugendlichen oder klärende Kommunikation und den Umgang mit vielfältigen Gefühlen. „Die Fortbildung war sehr arbeitsintensiv, hat uns allen aber viel gebracht“, sagte Daniela Kohlbrecher, stellvertretende Rektorin der Realschule.

Christel Reichert und Doris van Roye vom Lionsclub Hilfswerk Leonia waren erfreut über die positive Rückmeldung. „Man muss auch etwas für Jugendliche tun, und dieses Programm hat sich seit den 30er-Jahren weltweit bewährt“, sagte Reichert und erklärte: „Die Spendensumme selbst stammt aus unserem Handtuchverkauf im letzten Jahr.“ Ab er auch die Volksbank Bramgau-Wittlage habe sich beteiligt. „Schüler in ihrer Entwicklung zu stärken ist wichtig“, sagte Doris van Roye. Sie könne sich gut vorstellen, das Lions-Quest-Programm an der Realschule Wallenhorst auch weiterhin zu unterstützen.

Quelle: NOZ vom 01.02.2016

 

 

 

 

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