Sprachenwoche 2015-2016

Ganz einfach Sprache lernen

Englisch-Projekt an der Wallenhorster Realschule

Die Aufführungen am Ende der Projektwoche liefen komplett auf Englisch und machten offensichtlich Spaß.
Foto: Silke Brickwedde

sib WALLENHORST. Eine Woche lang haben die Jungen und Mädchen nur Englisch geredet. Anstelle normalen Unterrichts arbeiteten die siebten Klassen der Realschule Wallenhorst an verschiedenen Projekten mit drei jungen Amerikanern. Deutsch sprechen war da nicht angesagt. Zum Abschluss führten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Sketche – natürlich nur in englischer Sprache. Was ziemlich lustig war, im Publikum lachten manche schallend, und auch die Darsteller hatten offensichtlich Spaß. Da war keiner schüchtern und suchte im Kopf lange die passende Vokabeln zusammen. Die Schüler redeten munter drauflos. Vielleicht mag das ein oder andere Wort falsch gewesen sein. Einige Sätze waren möglicherweise grammatikalisch schief und krumm. Na und? Verständlich war es, lebendig auch und am Ende war viel mehr richtig als falsch. „Wenn die Schüler in der fünften und sechsten Klasse Englisch-Unterricht haben, sprechen sie alles nach, ganz ohne Scheu“, weiß Silke Altrogge, sie hat die Fachleitung Englisch an der Realschule. „In der achten Klasse spricht dann keiner mehr.“ Das ist schon allein nicht so gut, weil in der zehnten Klasse eine mündliche Prüfung auf die Schüler zukommt. „Dank der Muttersprachler, den ‚native speakern‘ sehen sie, dass ein bisschen Englisch ausreicht, um sich verständlich zu machen. Und das macht Mut, einfach zu sprechen. Der Rest kommt von selbst.“

Zum dritten Mal bereits holte die Realschule Wallenhorst Muttersprachler an die Schule. Das kostet allerdings Geld, fast 110 Euro pro Schüler. Um das Angebot der Firma „Mein Schulprojekt“ nutzen zu können, haben sich die Eltern sehr ins Zeug gelegt. Mit verschiedenen Aktionen, wie Plätzchen- oder Würstchenverkauf, kam einiges an Geld zusammen. Außerdem bemühten sich die Schule und die Eltern um Sponsoren, die Bürgerstiftung, auch das drückte den Preis für jeden einzelnen Schüler. Am Ende musste jeder Schüler 45 Euro zahlen und nicht 109. „Toll, dass die Eltern sich so einsetzen“, lobte Bürgermeister Otto Steinkamp. „Es lohnt sich, das Projekt hat viel gebracht und Spaß gemacht, das zeigten die Aufführungen deutlich.“

Die „Native Speaker“ betreuen die Schülerinnen und Schüler für die gesamte Projektzeit in Kleingruppen. „Mein Schulprojekt“ organisiert die Woche: von der Anreise und Unterkunft der Native Speakers bis zur Programmplanung vor Ort, erläutert Schulleiter Stefan Schmidt. Dabei wird einiges von den Jugendlichen gefordert: Der Unterricht dauert von 8 bis 15.30 Uhr – das heißt ausnahmsweise Ganztag für alle. „Für die Jungen und Mädchen ist es cool, mal bei jemand anderem Unterricht zu haben“, weiß Lehrerin Altrogge. „Zumal, wenn er sie nicht benotet.“ Sie ist immer wieder begeistert, wie sehr die Schüler profitieren. „Sie merken, sie müssen einfach nur sprechen–und das ist toll.“

Quelle : NOZ vom 21. März 2016

MINT Netzwerk bekommt Besuch

Wanka lobt „MINT“-Netzwerk

Kindergärten und Schulen bieten aufeinander abgestimmte Unterrichtsmodule an

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka (CDU), zeigte sich bei ihrem Besuch in der Gemeinde Wallenhorst tief beeindruckt von dem hier aufgebauten „MINTeinander“-Netzwerk zur Förderung der Ausbildung in den MINT-Fächern. Von Joachim Dierks

Bild:     Bildungsministerin Wanka (Mitte) lässt sich von Lea (links) und Henri (rechts) zeigen, wie man eine Fahrradbirne zum Leuchten bringt. MdL Clemens Lammerskitten und MdB Mathias Middelberg (links und rechts neben der Ministerin) versuchen ebenfalls, noch etwas zu lernen. Foto: Michael Gründel

WALLENHORST. Das „MINTeinander“-Netzwerk (MINT ist die Abkürzung für Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik), bestehend aus Andreas-Kindergarten, Johannisschule, Alexanderschule und Realschule und unterstützt von Bürgerstiftung, Firmen und Gemeindeverwaltung, präsentierte sich in einer Werkhalle der Firma Purplan. Purplan-Geschäftsführer Andreas Sandmann ist Gründungsmitglied einer Unternehmerinitiative, deren Ziel es ist, dem Fachkräftemangel in der mittelständischen Wirtschaft entgegenzuwirken. „Ich dachte, ich durchlaufe hier eine normale Betriebsbesichtigung, und dann das“, zeigte sich die Ministerin freudig überrascht. Vor ihr tat sich eine Reihe von Tischen mit physikalischen Versuchsanordnungen auf, hinter denen jeweils Kinder aus den Bildungseinrichtungen gespannt darauf warteten, dem Gast aus Berlin demonstrieren zu dürfen, was sie etwa über Elektrizität oder Magnetismus gelernt hatten. Von Tisch zu Tisch wurden die auf den Boden aufgeklebten symbolischen Fußabdrücke immer größer, um die altersmäßige Abfolge vom Kindergarten bis hin zu Berufsschule und Ausbildungsplatz zu verdeutlichen. Gleich am ersten Tisch versuchten Henri und Lea aus dem Andreas-Kindergarten, eine Glühbirne zum Leuchten zu bringen. Irgendwie wollte es nicht klappen. „Wahrscheinlich ist die Birne kaputt“, tröstete Wanka die Fünf- und den Sechsjährigen, doch dann griffen die Studierenden Josefin Budke und Alexander Mizuk ein. Sie drehten die Birne etwas fester, und siehe da, es ward Licht. Budke und Mizuk gehören zu den Instruktoren, die gegen mäßiges Honorar im Andreas-Kindergarten kleine „Sandkasten-Ingenieure“ für technische Abläufe begeistern. Das von dem Wallenhorster Unternehmer Wolfgang Rabe gesponserte Projekt war vor acht Jahren die Initialzündung für die mittlerweile vielfach ausgezeichneten MINT-Aktivitäten in der Gemeinde. Al s Mathematik-Professorin ist Wanka sozusagen eine geborene Fürsprecherin der MINT-Initiativen und brauchte nicht lange aufgeklärt zu werden, worum es geht. Als sie dann aber in einem schwungvollen Vortrag von der Fachbereichsleiterin Naturwissenschaften/Mathematik an der Alexanderschule, Hale Ünlü-Lachnitt, erfuhr, wie perfekt verzahnt die MINT-Angebote in den einzelnen Bildungsstufen sind, war sie baff. „Diese konsequente Kette, vom Kindergarten über die Schulformen bis hin zur betrieblichen Ausbildung, das ist wirklich einmalig, darauf können Sie stolz sein“, sagte Wanka. Besonders erfreut habe sie auch, mit welcher Begeisterung die Kinder ihre Versuche präsentiert hätten. „Alle wollten das gerne“, sagte Ünlü-Lachnitt, „wir mussten auslosen, wer heute hier dabei sein durfte.“

Quelle: NOZ, 05.03.2016

Spende Lions Quest

Spende ermöglicht Fortbildung

Lionsclub Hilfswerk Leonia und Volksbank unterstützen Realschule

Bild: Schulleiter Stefan Schmidt (rechts) und Daniela Kohlbrecher (Zweite von links) freuten sich über die Spende des Hilfswerks Leonias, die Christel Reichert und Doris van Roye stellvertretend übergaben. Foto: Jessica von den Benken

vdb WALLENHORST. Eine Spende in Höhe von 1900 Euro des Lionsclub Hilfswerks Leonia und der Volksbank Bramgau-Wittlage ermöglichte es den Lehrern der Realschule Wallenhorst, an der Lions-Quest-Fortbildung „Erwachsen werden“ teilzunehmen.

Lions-Quest ist ein Jugendförderprogramm für 10- bis 14-jährige Mädchen und Jungen, welches vorrangig im Unterricht der Sekundarstufe I vermittelt werden soll. Damit Lehrkräfte das Programm professionell in der Klasse umsetzen können, werden sie von speziell ausgebildeten Trainerinnen und Trainern in verschiedenen Seminaren praxisorientiert geschult, begleitet und fortgebildet.

„Einige unserer Kollegen hatten bereits an diesem Programm teilgenommen und waren sehr begeistert. So entstand die Idee, alle Lehrkräfte in diesem Bereich fortzubilden“, erklärte Schulleiter Stefan Schmidt. Durch die groß-zügige Spende sei es nun für al le möglich gewesen diese Fortbildung über zweieinhalb Tage zu besuchen. „Unser Ziel ist es, Lions-Quest im Unterricht umzusetzen“, so Schmidt. Hauptsächlich gehe es dabei um die Förderung einer guten Gemeinschaft, des gesunden Selbstvertrauens der Jugendlichen oder klärende Kommunikation und den Umgang mit vielfältigen Gefühlen. „Die Fortbildung war sehr arbeitsintensiv, hat uns allen aber viel gebracht“, sagte Daniela Kohlbrecher, stellvertretende Rektorin der Realschule.

Christel Reichert und Doris van Roye vom Lionsclub Hilfswerk Leonia waren erfreut über die positive Rückmeldung. „Man muss auch etwas für Jugendliche tun, und dieses Programm hat sich seit den 30er-Jahren weltweit bewährt“, sagte Reichert und erklärte: „Die Spendensumme selbst stammt aus unserem Handtuchverkauf im letzten Jahr.“ Ab er auch die Volksbank Bramgau-Wittlage habe sich beteiligt. „Schüler in ihrer Entwicklung zu stärken ist wichtig“, sagte Doris van Roye. Sie könne sich gut vorstellen, das Lions-Quest-Programm an der Realschule Wallenhorst auch weiterhin zu unterstützen.

Quelle: NOZ vom 01.02.2016

Bewerbertraining GEK

Vorbereitung aufs Berufsleben

Bewerbertraining an der Realschule Wallenhorst

Auf eine gute Vorbereitung für das spätere Berufsleben legt die Realschule Wallenhorst besonderen Wert. Das Schulprogramm ist so ausgerichtet, dass bereits ab der achten Klasse Wirtschaftsunterricht auf dem Stundenplan der Schüler steht.

Die Jugendlichen in diesem Jahrgang verbringen eine ganze Woche an der Berufsbildenden Schule in Bersenbrück und erstellen zusätzlich eine persönliche Kompetenzanalyse, um sich später für ein sogenanntes Profil entscheiden zu können. Als Profilbereiche stehen „Technik“, „Gesundheit und Soziales“ sowie „Sprachen“ zur Auswahl.

Gespür für Neigungen

Die Schüler sollen ein Gespür für ihre Neigungen bekommen und sich damit besser auf den Einstieg ins Berufsleben vorbereiten. In der neunten Klasse stehen Profilwochen und Praktika neben dem Regelschulstoff auf dem Lehrplan – ein Konzept, dass sich seit einigen Jahren erfolgreich bewehrt.

Kamera- und Bewerbertraining

Nun hieß es für die Schüler der zehnten Klassen im Rahmen ihrer Berufsorientierung „Kamera- und Bewerbertraining“. Drei Tage lang probten sie mit Profis den Ernstfall. Madeleine Erbe von der Volksbank Bramgau-Wittlage und Marc Unland von der Barmer GEK Osnabrück nahmen die Jugendlichen ordentlich in die Zange. „Wir gehen mit den Schüler alle möglichen Situationen durch, die in einem echten Vorstellungsgespräch auf sie zukommen könnten“, sagte Unland und erklärte: „Gerne fragen Personalchefs nach Stärken und Schwächen ihrer Bewerber. Wenn man so etwas weiß, kann man sich gut darauf vorbereiten.“ (Weiterlesen: Auch in Bramsche wird an der Berufsorientierung gearbeitet.)

Interessierte Schüler

Auch auf den ersten Blick unwichtige Dinge, wie beispielsweise eine korrekte Begrüßung oder angemessene Körperhaltung, besprachen die beiden Trainer ausführlich mit den durchweg interessierten Schülern.

Videoanalyse

Besonders spannend gestaltete sich das Training bei der abschließenden Videoauswertung. Jeder Schüler musste sich im Vorfeld einer unbekannten Frage in einem inszenierten Bewerbungsgespräch stellen. Das alles filmten die Trainer und analysierten Positives sowie Negatives gemeinsam im Klassenverband.

Realistische Situationen

„Ich war ziemlich nervös, als ich dran war“, gab die fünfzehnjährige Lea-Marie zu. Das Training sei aber richtig interessant und nun wissen sie auch, wie so ein Vorstellungsgespräch abläuft und sie müsse bei einem echten nicht mehr so aufgeregt sein. Immobilienkauffrau wolle sie werden, verriet sie weiter.

Weiterlesen: So lief das Bewerbertraining im vergangenen Jahr

Die 16-jährige Celina Meyer betrachtete das Training aus einer ganz anderen Perspektive. Sie möchte Groß- und Außenhandelskauffrau werden und habe schon einige Bewerbungsgespräche in den letzten Wochen hinter sich gebracht. „Das Training hier ist ziemlich realistisch“, sagte sie und fügte hinzu: „Mir macht es Spaß und wir haben hier auch schon Fragen besprochen, die mir noch nicht gestellt wurden.“

Weiterlesen: Interview mit Schulleiter Stefan Schmidt.

Julian Horoz (16 Jahre alt) hat ganz andere Pläne. Er wolle nach der zehnten Klasse zur Völker-Schule in Osnabrück gehen, um später Rechtsanwalt zu werden. Das Bewerbertraining sei für ihn wichtig, weil man sich auch an der dieser Schule bewerben müsse. „So bin ich gut vorbereitet“, sagte er zufrieden.

Positives Zeugnis

Am Ende der Trainingstage stellten Trainer und Lehrer den Jugendlichen ein positives Zeugnis aus. „Alle Schüler waren sehr motiviert und im Umgang miteinander offen und fair. Das war ein gutes und zielorientiertes Training“, meinte Sport- und Wirtschaftslehrer Harald Brinkmeyer zufrieden.

Quelle: NOZ vom 20.11.2015 (J. von den Benken)

Schulentwicklung

Schülerzahlen stabil

Wallenhorst behauptet sich als Schulstandort

Wallenhorst verliert nicht so viele Schüler wie befürchtet an die neue Integrierte Gesamtschule (IGS) in Bramsche. Diese Schlussfolgerungen aus den aktuellen Schülerzahlen zog mit reichlich Genugtuung der Vorsitzende des Wallenhorster Ausschusses für Kindergärten, Schulen und Bildung, Mark Brockmeyer (CDW, „Christlich, Demokratisch für Wallenhorst“) in der jüngsten Sitzung.

13 Schüler aus Wallenhorst besuchen im aktuellen Schuljahr die IGS in Bramsche. Konkurrenz macht die neue Schule aber offenbar nicht der Alexander(-Haupt)- und der Realschule am Wallenhorster Schulzentrum, sondern vor allem der Thomas-Morus-Schule in Haste. 34 Viertklässler aus Wallenhorst wechselten 2014/15 nach Haste, in diesem Jahr waren es nur noch 19. Und so kam es, dass der Anteil der Schüler, die in Wallenhorst bleiben, gestiegen ist: von 30,4 Prozent in 2014 (68 Schüler) auf 33,2 Prozent in diesem Jahr (79 Schüler).

„Überraschend“

Das kommentierte Brockmeyer als „überraschend“: „Offensichtlich gelingt es unseren Schulen, sich zu behaupten.“ Und warum? „Wir haben keine grundsätzlichen Schulstrukturdiskussionen geführt“, sagte Brockmeyer, „und unsere Schulen haben wirklich gute Arbeit geleistet.“

Realschule Wallenhorst legt zu

Vor allem die Wallenhorster Realschule konnte zulegen: von 19,2 Prozent (2014/15) auf 24,2 Prozent (2015/16). 47,5 Prozent der Wallenhorster Schüler wechselten zu Schuljahresbeginn auf ein Gymnasium, weit vorne liegen dabei Angela-Schule und Carolinum. Im Vorjahr waren es knapp 46 Prozent. (Weiterlesen: Bildungsreport für Belm, Bissendorf und Wallenhorst).

Schulzentrum attraktiver machen

An zwei Stellschrauben hatte die Gemeinde gedreht, um die Attraktivität ihres Schulzentrums zu erhöhen: Seit September 2014 schenkt sie den Wallenhorster Haupt- und Realschülern kostenlose Bustickets für Fahrten nach Osnabrück. Knapp 27000 Euro kostete das freiwillige Angebot im Schuljahr 2014/15. Auf Bitten des Elternvertreters Uwe Manteuffel hin hat die Gemeindeverwaltung nun auch aufgeschlüsselt, wie die Nutzung sich auf die einzelnen Ortsteile verteilt. In Hollage leben 40,9 Prozent der Haupt- und Realschüler, 40,7 Prozent ist der Anteil der Karten, die an Schüler in Hollage verteilt werden. In Lechtingen (14,8 Prozent Schülerschaft) ist der Anteil der Kartennutzung höher (17 Prozent), in Wallenhorst ebenfalls (23,5 Prozent der Schülerschaft, 27,8 Prozent der Karten), in Rulle (14 Prozent der Schülerschaft, 10,5 Prozent der Karten) ist der Anteil der Kartennutzung niedriger.

Zusätzliche Busse

Auf eigene Kosten hat Wallenhorst – ebenfalls vor einem Jahr – zusätzliche Schulbusse eingeführt, damit Schüler aus Rulle und Hollage nach der siebten und achten Stunde schneller nach Hause kommen. „Die zusätzlichen Busse werden angenommen; die Maßnahme hat gefruchtet“, bilanzierte jetzt Fachbereichleiter Rüdiger Mittmann. Von September bis Dezember 2014 kostete das 9700 Euro, für 2015 rechnet die Gemeindeverwaltung mit Kosten in Höhe von 30500 Euro.

Landkreis zahlt nicht

Dem Angebot vorausgegangen war eine Unterschriftenaktion von Eltern, deren Kinder die Realschule besuchen. Einige Kinder waren nachmittags mit dem Bus bis zu 60 Minuten nach Rulle und Hollage unterwegs – die Thomas-Morus-Schule in Haste war schneller zu erreichen. Laut Satzung des Landkreises, der für die Schülerbeförderung zuständig ist, sind 60 Minuten aber zumutbar. „Wir haben nachverhandelt. Der Landkreis hält sich an seine Satzung und macht keine Ausnahmen“, beantwortete Mittmann die Frage des CDU-Ratsherrn Franz-Josef Landwehr, ob denn nicht der Landkreis zahlen müsse. Landwehr hakte nach, immerhin sei doch jetzt ein ehemaliger Landkreis-Mitarbeiter Bürgermeister. Otto Steinkamp, der vor seinem Wahlsieg den Fachdienst Jugend im Kreishaus geleitet hatte, sagte mit dem Anflug eines Grinsens: „Geld haben die mir damals nicht mitgegeben.“

Quelle: NOZ vom 23.11.2015

 

 

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