Neu im MINT-Netzwerk

Realschule profitiert von Förderinitiative

Die Realschule Wallenhorst darfsich freuen: Als eine Von 13 landesweiten Bildungseinrichtungen gehört sie seit diesem Sommer dem niedersächsischen Mint-Netzwerk an, das Schulen in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik miteinander verbindet.

Ehre für die Realschule Wallenhorst: auf dem Bild von links Andrea Henning (ZF Lemförde), Hannes Kamp (Fachbereichleiter AWT), Sabine Stöhr (VME-Stiftung), Otto Steinkamp (Bürgermeister), Daniela Kohlbrecher (Ständ. Vertreterin), Frank Andreas (Nieders. Landesschulbehörde), Lisa Schneider (Schülerin), Amelie Beiderkellen (Schülerin), Stefan Schmidt (Schulleiter).       Foto: André Pottebaum

,,Ziel des Netzwerkes ist es, die verschiedenen Mint-Aktivitäten der Schulen darzustellen und zu einem Austausch zwischen den einzelnen Einrichtungen beizutragen“, sagte Sabine Stöhr von der VME-Stiftung Osnabrück-Emsland, eine der Initiatoren des Netzwerkes.

Gleichgesinnte Schulen können sich auf diesem Weg miteinander vernetzen, gegenseitige Kooperation mit Unternehmen fördern oder Schülern und Eltern eine bessere Orientierungshilfe bei der Schulwahl geben. Die Anforderungen an die Schulen sind dabei extrem hoch, wie Sabine Stöhr erklärte. Neben den einzelnen Mint-Angeboten, müssen die Fächer interdisziplinär verknüpft sein, Kooperationen mit Betrieben vor Ort existieren, Wettbewerbe für die Schüler initiiert werden und die Mint-Fokussierung auf breite Unterstützung durch die Schulleitung treffen. ,,Wir freuen uns sehr, Teil des Mint-Netzwerkes zu sein und sind gespannt, was uns in Zukunft erwartet“, so Schulleiter Stefan Schmidt.

Für Hannes Kamp, Fachbereichsleiter Arbeit-Wirtschaft-Technik an der Realschule Wallenhorst, bietet das Mint-Netzwerk vor allem die Möglichkeit, sich in den technischen Bereichen der Schule weiterzuentwickeln und neue Ideen bei den Netzwerkpartnern zu sammeln. ,,Da Wir einige Kollegen haben, die nicht unbedingt eine technische Ausbildung haben, können wir uns Anregungen und Hilfestellungen im Netzwerk holen“, so Kamp. Auch Bürgermeister Otto Steinkamp freute sich über die Auszeichnung der Realschule und würdigte die Prämierung als ,,Alleinstellungsmerkmal der Gemeinde“.

Als neues Mitglied der Förderinitiative erhält die Realschule Wallenhorst zusätzlich zur Aufnahme in das Netzwerk, eine finanzielle Unterstützung von 2000 Euro, die für Mint-Projekte eingesetzt werden sollen. Gegründet wurde das Mint-Netzwerk von den niedersächsischen Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie Stiftung Niedersachsen-Metall, der Nordmetall—Stiftung sowie der VME-Stiftung Osnabrück-Emsland in Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium.

Quelle: NOZ vom 18.11.2016

Vorstellungsgespräch mit Kamera

Bewerbertraining an der Realschule Wallenhorst

Berufsorientierung wird an der Realschule Wallenhorst großgeschrieben. Ab der achten Klasse stehen viele Projekte dazu auf dem Lehrplan. Jetzt konnten die Zehntklässler in einem professionellen Kameratraining beweisen, was sie bisher gelernt haben.

Den Ernstfall „Bewerbungsgespräch“ trainierten Philipp Gysbers (links) von der Volksbank Bramgau-Wittlage und Marc Unland von der Barmer GEK Osnabrück mit den Zehntklässlern der Realschule Wallenhorst. Foto: Jessica von den Benken

Marc Unland von der Barmer GEK Osnabrück und Philipp Gysbers von der Volksbank Bramgau-Wittlage nahmen die jungen Leute richtig in die Mangel. „Wir spielen mit den Schülern Situationen nach, die in Bewerbungsgesprächen häufig vorkommen und filmen sie dabei“, erklärte Unland. 

Schlechte Noten und Fehlzeiten

In der Rolle des Personalchefs eines erfundenen Unternehmens, löcherte Unland die Schüler mit verschiedene Fragen: „Stellen Sie sich bitte kurz vor“ oder „Warum haben Sie sich gerade bei uns beworben?“ gehörten dabei eher du den einfacheren Themen. Schwieriger wurde es bei unschönen Dingen, wie schlechten Noten oder Fehlzeiten. 

Aber auch diese Fragen beantworteten die Jugendlichen gekonnt. „Hier sind alle echt gut vorbereitet. Ich kann kaum jemanden aus der Ruhe bringen“, sagte Unland. Daran merke er, dass die Realschule in dem Bereich viel tue.

Berufsvorbereitung ist wichtig

„Für uns ist neben der Vorbereitung auf weiterführende Schulen die Berufsorientierung wichtig“, betonte Hannes Kamp, Fachbereichsleiter Arbeit und Technik an der Realschule. Das Bewerbertraining komme gerade zum richtigen Zeitpunkt. Die Bewerbungen der Schüler seien verschickt, viele würden zur Zeit auf Antworten der Firmen warten und könnten sich nun aktiv auf ihre Vorstellungsgespräche vorbereiten. (Weiterlesen: Wallenhorster Realschulleiter setzt auf Profilierung )

Konzept geht auf

Dass das Konzept der Schule aufgeht, zeigte sich. So sagte der 17-jährige Lukas Thadel: „Ich habe gar nicht auf die Kamera geachtet. Habe versucht, keine Fehler zu machen. Schließlich war ich ja gut vorbereitet.“ Nils Mudder, 15 Jahre alt, stimmte zu und meinte: „Ich fand´s auch überhaupt nicht schlimm mit der Kamera. Bin da ganz normal reingegangen.“

Quelle: NOZ vom 11.11.2016

Besuch aus der Hauptstadt

Abgeordnete im Gespräch mit Wallenhorster Realschülern

Besuch aus der Hauptstadt bekam in dieser Woche der zehnte Jahrgang (...): Der CDU-Bundestagsabgeordnete Mathias Middelberg sprach mit den Jugendlichen über seine politische Arbeit und aktuelle Themen. Neben Fragen zur Flüchtlingssituation, AfD und Koalitionspartnern standen auch die amerikanische Präsidentschaftswahl sowie die Freihandelsabkommen CETA und TTIP auf der Agenda.

Fotos: Christina Halbach

Die 60 Schüler hatten bereits im September während ihrer Abschlussfahrt nach Berlin den Politiker treffen wollen. Da der volle Terminkalender Middelbergs im Wege gestanden hatte, wurde das Gespräch nun in der Heimat nachgeholt. Für die Jugendlichen war die Stunde mit dem Bundestagsabgeordneten alles andere als ein Pflichttermin: „Die Schüler haben die Fragen sehr intensiv vorbereitet“, berichtete Heike Ammer-Marahens, Klassenlehrerin der 10b.

Fragen zur Flüchtlingspolitik

Das sollte auch der CDU-Wahlkreisabgeordnete der Stadt Osnabrück im Laufe des Gesprächs feststellen: „Mensch, ihr habt ja eine Hammerfrage nach der anderen.“ Wie er die Flüchtlingspolitik beurteilen würde, wollte zum Beispiel der 15-jährige Martin wissen.  Middelberg antwortete darauf ausgesprochen offen: „Manche Dinge sind außer Kontrolle geraten.“ Man habe nicht mehr gewusst, wer ins Land kommt. „Offen und ehrlich darüber zu reden und nicht denken, dass ist jetzt rechts“, sei jetzt der richtige Weg. Das sei zu Anfang versäumt worden.

Keine Koalition mit der AfD

Auch deswegen fühlten sich seitdem Menschen verstärkt von radikalen Parteien angezogen. Erscheinungen wie die AfD, die zum Beispiel in Baden-Württemberg  gleich mehrere Wahlkreise gewonnen habe, müsse man ernstnehmen. Eine Koalition mit der Protestpartei schloss er aber ebenso aus wie mit den Linken. Reden würde er mit allen demokratischen Parteien, erklärte er mit Blick auf die Bundestagswahl im kommenden Jahr. Auf den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf zielte indes Lilians Frage ab: „Was halten Sie denn von Trump?“, wollte sie von Middelberg wissen. „Also, ich würde den nicht wählen“, war darauf seine klare Antwort. Er stellte jedoch fest, dass die Amerikaner dieses Mal eine schwere Wahl haben.

Grundkurs Volkwirtschaftslehre

Mit Fragen zu TTIP und CETA wurde Middelberg auch mit internationaler Wirtschaftspolitik konfrontiert. Deutlich trat er dabei für die Freihandelsabkommen ein und betrieb zugleich ein wenig Volkwirtschaftslehre: „Wir sind mit einem Exportanteil von 50 Prozent eine Handelsnation. Davon leben wir hier.“  Deutschland sei anders als Amerika, mit einer Exportquote von lediglich zehn Prozent, darauf angewiesen, seine Produkte in der Welt zu verkaufen, der Wegfall von Zöllen und einheitliche Standards zum Beispiel in der Automobilwirtschaft daher erforderlich. Probleme sehe auch er bei der Einfuhr von gentechnisch veränderten Produkten zum Beispiel aus den USA. Darüber müsse jetzt weiter verhandelt werden. Wenn keine Verständigung erzielt werden könne, seien diese Punkte eben nicht Gegenstand des Abkommens.

Vorzüge von TTIP

Die Zehntklässler zeigten sich nach dem Gespräch sehr angetan: „Ich habe jetzt mehr verstanden, was die Vorzüge von TTIP sind, ich habe immer gedacht, das sei was Schlechtes“, sagte Selina (15). Ehrlich und offen habe der Politiker aus Berlin geantwortet – da waren sich die Jugendlichen einig. „Dass er zugegeben hat, dass man die Flüchtlingssituation nicht mehr unter Kontrolle hatte, fand ich gut“, stellte Adrian (15) fest.

Quelle: NOZ vom 03.11.2016 (Chr. Halbach)

NOZ-Medien-Aktion

Menschenkicker toppte Chaos-Tag an Wallenhorster Realschule

Diesen Schulabschluss werden die Wallenhorster Realschüler sicherlich nie vergessen: Zeugnis in der Tasche, Chaos-Tag gefeiert und noch den Menschenkicker der EM-Aktion von NOZ-Medien in die Schule geholt.

Der Abschlusstag wird in der Regel auch als Chaos-Tag gefeiert, in diesem Jahr hielten sich die Schüler aber zurück. Laut und hektisch wurde es trotzdem, schließlich galt es, noch zusätzlich zur Schulentlassung etwas zu feiern. Zwei Schülerinnen der 10b war nämlich vor einigen Wochen ein Geniestreich gelungen, als sie nach der Matheprüfung noch etwas Zeit hatten und diese damit verbrachten, ein schönes Bild zum Thema Europameisterschaft in Frankreich zu malen.

Am Abschlusstag der 10. Klassen war der Menschenkicker an der Wallenhorster Realschule. Es war der Siegpreis im Ideenwettbewerb der NOZ-Medien zur EM. Foto: David Ebener

Spielfeld in der Sporthalle

Ihre Lehrerin, Christina Kapitza, reichte es zum Ideenwettbewerb „Wir holen die EM nach Hause“ ein, das von der NOZ-Medien ausgelobt worden ist. Und wie es nun mal ist, unverhofft kommt oft, wurde es das Siegerbild. Der Preis war der Menschenkicker, ein Gute-Laune-Spielgerät, das auch die Wallenhorster Realschüler gestern in sportliches Fieber versetzte. Wegen des Wetters war das Spielfeld nicht auf dem Schulhof, sondern in der Sporthalle aufgebaut worden. Ab der ersten Stunde wurde von den Klassenteams um die Krone des Siegers gekämpft – weniger erbittert als mit erhöhten Spaßgewinn. Je nach Temperament der Spieler flogen den Gegnern auch schon mal die Bälle um die Ohren, ohne Siegeswillen ist weder in Frankreich noch in Wallenhorst etwas zu gewinnen. (Weiterlesen: Wallenhorst behauptet sich als Schulstandort )

Frenetisch gefeiert

Das Finale bestritten die 9c und die 8b, Erstere siegten souverän mit 6:2 Toren. Sie wurden frenetisch gefeiert, was sogar die satten Basslinien aus den Boxen des NOZ-Equipments übertönte. Ganz vorn spendeten Emilie Nein und Malin Luczak ebenfalls Applaus. Die beiden Künstlerinnen waren die Urheber des Bildes, das diese Schulentlassung so einzigartig gemacht hat.

Quelle: NOZ vom 14.06.2016

Zertifizierung

MINT-Schule Niedersachsen: Exzellenznetzwerk wächst weiter

Realschule Wallenhorst ausgezeichnet

Das Exzellenznetzwerk „MINT-Schule Niedersachsen“ wächst weiter. Seit dieser Woche gehören drei weitere niedersächsische Schulen der Sekundarstufe I zu den besten des Landes in Sachen Schwerpunktbildung Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz: MINT), darunter auch die Realschule Wallenhorst. Damit zählen jetzt elf Schulen des Landes zu dem Netzwerk.

Bild: Bei der feierlichen Preisübergabe in Hannover freuen sich die MINT-Beauftragte des Kultusministeriums Yvonne Schwerdtfeger, der Schulleiter der Realschule Wallenhorst Stefan Schmidt und Laudatorin Andrea Henning, VME-Stiftung Osnabrück-Emsland (v. l. n. r.) über die herausragenden MINT-Bildungsangebote der Realschule Wallenhorst.

Das Kultusministerium und die Stiftungen der niedersächsischen Metall- und Elektroindustrie übergaben den Schulleiterinnen und Schulleitern der Realschule Wallenhorst, der Carl-Friedrich-Gauß-Schule (Groß Schneen), und der Geestlandschule (Fredenbeck) am Dienstag in Hannover die entsprechenden Urkunden.

„Das Exzellenznetzwerk mit den zertifizierten Schulen trägt dazu bei, junge Menschen noch stärker für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und sie aktiv auf die großen Chancen hinzuweisen, die eine Berufslaufbahn im MINT-Bereich mit sich bringt. Diese Schulen legen ein breites Fundament für die MINT-Förderung und verdienen Anerkennung, Würdigung und Unterstützung“ honorierte die Staatssekretärin des Kultusministeriums Erika Huxhold die herausragende Leistung und Bedeutung der Schulen.

„Die Realschule Wallenhorst sticht besonders durch ihre Verzahnung der MINT-Fächer hervor, zum Beispiel die Fächerkombination Technisches Zeichen/Informatik oder Mathematik/Politik und sie pflegt ein äußerst aktives regionales Netzwerk“, betonte Laudatorin Andrea Henning, stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende der VME-Stiftung Osnabrück-Emsland und Leiterin des Personalressorts der ZF Friedrichshafen AG in Lemförde. Das Leitbild der Wallenhorster Realschule habe sie sehr beeindruckt. Die ausgezeichneten Schulen weckten mit ihren praxisnahen und lebendigen Angeboten das Interesse an Naturwissenschaften und Technik. Damit würden sie ihren Schülerinnen und Schülern ausgezeichnete berufliche Perspektiven aufzeigen und so mit ihrem Engagement das solide Fundament für die Fachkräfte von morgen legen, erläutert sie das Engagement der niedersächsischen Metall- und Elektroindustrie. Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Kultusministerium haben die VME-Stiftung Osnabrück-Emsland, die Stiftung NiedersachsenMetall und die NORDMETALL-Stiftung 2011 das Exzellenznetzwerk „MINT-Schule Niedersachsen“ ins Leben gerufen, um das herausragende Niveau der Schulen sichtbar zu machen und Unterstützung zu leisten.

Die Schulen stellten ihr überdurchschnittliches Engagement in Sachen MINT in einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren gegenüber einer Jury aus Vertretern des Kultusministeriums, der Landesschulbehörde und der Wirtschaft erfolgreich unter Beweis.

Der Schulleiter der Realschule Wallenhorst Stefan Schmidt freute sich über die Würdigung und darüber, dass so die Profilbildung der Schule sichtbar werde. Die Preisträger werden auch zukünftig von der Auszeichnung profitieren: Neben dem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro zum weiteren Ausbau des MINT-Bereichs erhalten sie Zugang zu Fortbildungen und den halbjährlichen Netzwerktreffen der niedersächsischen MINT-Schulen.

Bild: Freut sich über die Aufnahme in das landesweite MINT-Exzellenznetzwerk: der Schulleiter der Realschule Wallenhorst Stefan Schmidt (8. v. l.).

Weitere Informationen zur Auszeichnung „MINT-Schule Niedersachsen“ bietet die Homepage www.mint-schule-niedersachsen.de.

 

 

 

 

 

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