Berufsorientierung Purplan

Purplan und die Realschule Wallenhorst weiten Zusammenarbeit aus

Auf eine neue Ebene haben die Firma Purplan und die Realschule ihre Kooperation gestellt: Sie beschlossen, künftig noch enger zusammen zu wirken.

Praktika bei Purplan machen manche Realschüler schon seit drei Jahren, sagte Schulleiter Stefan Schmidt bei der Unterzeichnung der neuen Vereinbarung. „Fast immer, wenn ich hier bin, sehe ich einen Schüler von uns.“ Jetzt aber soll die „vorbetriebliche Ausbildung“ noch fachlicher werden.

Bild: Die Wallenhorster Firma Purplan und die Realschule vereinbarten unter Vermittlung der Maßarbeit eine Reihe von gemeinsamen Projekten zur Berufsvorbereitung. Foto: Stefan Buchholz

Wie profitiert das Unternehmen

Koordiniert hat das die Maßarbeit, die kommunale Arbeitsvermittlung des Landkreises. Dort ist Kerstin Hüls für die Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft verantwortlich. Hüls setzte sich mit Purplans Personalreferentin, Antje Loga, und mit dem Fachlehrer für Wirtschaft der Realschule, Harald Brinkmeyer, zusammen. „Dabei ging es darum, welchen Bedarf die Schule hat und wie Purplan von der Zusammenarbeit profitieren können.“

Computergestütztes Konstruieren

Daraus entwickelten die drei für das aktuelle Schuljahr einige neue Vereinbarungen: So können die Schüler etwa das computergestützte Konstruieren eines sogenannten CAD-Systems kennenlernen. „Die Schüler sollen zusammen mit den Purplan-Azubis einen Unterboden für ein Solarmobil herstellen“, nannte Kerstin Hüls ein Ziel.

Sozialkompetenzen erwerben

Umgekehrt will Purplan, dass die eigenen Lehrlinge Sozialkompetenzen erwerben. Sie gehen in die Realschule und berichten über ihre Ausbildung und den Arbeitsalltag. „Unsere Azubis können eher auf Augenhöhe mit den Schülern sprechen und sich in freier Rede schulen“, so Personalfachfrau Antje Loga.

Sie werden manche Realschüler übrigens kennenlernen. Loga gibt in der Schule Infos zur Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch, Tipps zum Auftreten und Dresscode und sie wird typische Interviewsituationen mit den Schülern einüben.

Neu Vereinbarung

Auch die Eltern holt man mit ins Boot, erläuterte Koordinatorin Kerstin Hüls. An Informationsabenden soll es Auskünfte zum Inhalt der Bewerbungsverfahren, den Weiterbildungsmöglichkeiten nach einer Ausbildung sowie zu Purplan selbst geben.

Quelle: NOZ vom 22.11.2017

Mathe fasziniert Kinder

Rechnen spielerisch lernen - zwei Ausstellungen in Wallenhorster Realschule

„Mini-Mathematikum“ und „Mathematik zum Anfassen“ – zwei Ausstellungen des Mathematikums in Gießen machen bis Samstag, 18. November, Station in der Realschule Wallenhorst. Schon jetzt haben sich rund 1800 Kita- und Schulkinder zum Besuch angemeldet.

In einer Seifenblasen-Säule stehend pustete Mathilda (8) ganz kräftig und zur Begeisterung von Antonia (8) klappt das hervorragend: „Die Seifenblase fliegt, sie fliegt“, rief die Achtjährige. Foto: Claudia Sarrazin

 

Puzzles legen, Codes knacken oder sich selbst im Goldenen Schnitt entdecken, das können die Besucher der zwei Mathematik-Ausstellungen, die derzeit in der Realschule Wallenhorst zu sehen sind.

Mathematische Erfahrungen

Die Idee dahinter: Kinder ab fünf Jahren sammeln an Stationen mit interaktiven Experimenten selbstständig „mathematische Erfahrungen“. Das ist ein Prinzip, das offenbar aufgeht: Zur offiziellen Eröffnung kamen nicht nur Vertreter der Förderer der Ausstellung, zu denen unter anderem die Bohnenkamp-Stiftung, die Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück, die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte und die VME-Stiftung gehören, sondern auch Vertreter der Gemeinde Wallenhorst. Auch Drittklässler der Elisabethschule in Osnabrück waren mit dabei.

Spiegelhaus und Seifenblasen

Die Kinder hatten die Ausstellungen zwar schon vorab einmal komplett gesehen, doch während die Mitarbeiterin des Mathematikums, Melanie Schmidt, den Erwachsenen die Experimente erklärte, probierten die Schüler noch einmal ihre Lieblingsexperimente aus: „Am besten ist das Spiegelhaus“, fand Finja (8) und zeigte auf das Riesenkaleidoskop, das auch Jochen Bruhn von der Wallenhorster Bürgerstiftung schon ausprobiert hatte: „Super, wie man sich darin unendlich oft sieht.“ Hamud (9) hingegen schwärmte von den großen Seifenblasen, die die Kinder an einer anderen Station machen konnten und die besonders beliebt waren. Lina (8) antwortete auf die Frage, was das Beste sei: „Alles, ich liebe Mathe.“

Praktischer Zugang

Die Wanderausstellungen sind zum ersten Mal in der Region zu sehen. Schulleiter Stefan Schmidt gefällt daran, dass sie praktischen Zugang zur Mathematik eröffnen und Hemmschwellen abbauen können. Bisher haben sich rund 1800 Kita-Gruppen und Schulklassen aus Stadt und Landkreis Osnabrück angemeldet, um die Ausstellungen zu besuchen.

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Einzelpersonen, Eltern, Großeltern und Familien sind immer, vor allem donnerstags von 15.30 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 11 bis 17 Uhr willkommen. Der Eintritt beträgt 2 Euro.

Quelle: noz vom 08.11.2017

Europaquiz

Wallenhorster Realschüler glänzen mit Europawissen

Europa macht Schule

Die Zehntklässler der Realschule Wallenhorst glänzten beim Europa-Quiz des Vereins Bürger Europas. mit ihrem Wissen über die EU.

Themen wie der „Brexit“ und die Flüchtlingskrise in Europa beherrschen die Medien seit Monaten. „Doch Europa ist viel mehr als das und längst im Alltag der Bürger verankert. Und genau möchten wir als gemeinnützige Verein in unserem Europa-Wissensquiz vorstellen“, erklärt Vereinsmitglied und Moderator Christoph Krakowiak. 90 Minuten stellte er das Wissen der Realschüler auf die Probe. (Weiterlesen: Starke Schulen)

Wer wird Europameister?

Unter dem Motto „Wer wird Europameister?“ fragte er in mehreren Quizrunden verschiedene Inhalte aus acht unterschiedlichen Themenbereichen ab. Darunter: „Niedersachsen und Europa“, „EU und ihre Bürger“ oder „Europa in der Welt“. Zu jeder Frage gab es drei verschiedene Antwortmöglichkeiten. Mithilfe eines interaktiven Abstimmungssystems wählten die Schüler die ihrer Meinung nach richtige Antwort. Ein Säulendiagramm zeigte das Abstimmungsergebnis. Karkowiak erklärte im Anschluss die richtige Antwort. Neues rund um Europa und europäische Politik erfuhren die Jugendlichen dabei. Vieles wussten sie aber auch schon aus dem Unterricht. So diente der Vormittag dazu, das Wissen zu testen und zu vertiefen.

Europäisches Bürgerbewusstsein prägen

„Mit dieser Aktionen möchten wir den Prozess der europäischen Integration durch aktiven Bürgerdialog begleitet und zur Ausprägung eines europäischen Bürgerbewusstseins sowie einer aktiven und demokratischen Zivilgesellschaft in Deutschland beitragen“, sagte Kowiak.

Quelle: NOZ vom 23.05.2017

 

Besuch beim Landrat

Landrat informiert sich über „Starke Schule“

Mit eigenen Schwerpunkten landesweit erfolgreich

Vertreter von Realschule Wallenhorst, der Oberschule am Roten Berg sowie der Gemeinden Wallenhorst und Hasbergen stellten jetzt Landrat Michael Lübbersmann Konzepte vor, die im Rahmen des Wettbewerbs „Starke Schule“ ausgezeichnet worden waren. Foto: Landkreis/Henning Müller-Detert

Doppelerfolg für den Schulstandort Landkreis Osnabrück: Die Realschule Wallenhorst und die Oberschule Am Roten Berg Hasbergen gehören – wie berichtet – zu den Preisträgern des bundesweiten Wettbewerbs „Starke Schule – Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“. Die Schulen belegten in Niedersachsen Platz 3 (Wallenhorst) und Platz 5 (Hasbergen) – unter mehr als 500 Schulen, die aus dem Bundesland teilgenommen hatten. Jetzt stellten Vertreter der Schulen und Gemeinden ihre Konzepte Landrat Michael Lübbersmann vor.

Die Präsentation verdeutlichte, dass beide Schulen erfolgreich eigene Schwerpunkte gesetzt haben. Lübbersmann betonte, dass auch andere Schulen von den Konzepten der Realschule Wallenhorst als auch der Schule Am Roten Berg profitieren könnten. Zudem sagte der Landrat den beiden Preisträgern als zusätzliches Dankeschön jeweils 500 Euro zu.

Die Schulleiter Stefan Schmidt (Wallenhorst) und Thorsten Peters (Hasbergen) stellten die Konzepte ihrer Schulen vor – und wurden dabei von Schülern begleitet, die von ihren Erfahrungen berichteten. Zudem nahmen die Bürgermeister Otto Steinkamp (Wallenhorst) und Holger Elixmann (Hasbergen) an dem Termin teil.

Schwerpunkte der Realschule Wallenhorst sind die Profilwoche mit ihrem engen Praxisbezug als auch die Lernlisten für die Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Englisch. Anhand dieser Listen wissen die Schüler nicht nur ihren individuellen Lernstand, auch die Eltern sind stets auf dem Laufenden, um gegebenenfalls ihre Kinder gezielt unterstützen zu können.

In der Oberschule Am Roten Berg hat sich der Runde Tisch etabliert, der einen engen Austausch von Kollegium, Eltern, Gemeinde und Unternehmen ermöglicht. Durch die engen Kontakte konnten zunehmend Schüler direkt in die Ausbildung vermittelt werden. „Es engagieren sich immer mehr Unternehmen, weil sie festgestellt haben, dass Bildung etwas kostet“, sagte Peters. Beide Schulleiter unterstrichen zudem, dass gerade dem engen Kontakt zu den Eltern eine große Bedeutung zukomme.

Quelle: Landkreis Osnabrück

 

Berufsorientierungsparcour

Betriebe lernen Auszubildende in Wallenhorst kennen

Die Vielfalt der heutigen Berufswelt macht es Jugendlichen nicht einfach, den passenden Ausbildungsplatz zu finden. Viele Betriebe haben Schwierigkeiten, geeigneten Nachwuchs zu rekrutieren.  Der Berufsorientierungsparcours – kurz B.O.P. – im Wallenhorster Schulzentrum brachte jetzt beide zusammen.

Dort wo sonst die Schüler ihre Pausen verbringen, präsentierten sich am Freitagvormittag 36 Wallenhorster und weitere regionale Ausbildungsbetriebe anhand von typischen Tätigkeiten. Foto: Elvira Parton, NOZ

Dort wo sonst die Schüler ihre Pausen verbringen, präsentierten sich am Freitagvormittag 36 Wallenhorster und weitere regionale Ausbildungsbetriebe anhand von typischen Tätigkeiten. Rund 480 Jugendliche der Klassen 8 und 9 kamen mit Chefs und Auszubildenden ins Gespräch und absolvierten verschiedene Arbeitsproben. Teilgenommen haben neben der Wallenhorster Real- und Hauptschule auch die Angelaschule Osnabrück, die Johannes-Vincke-Schule Belm, die Hauptschule und die Wilhem-Busch-Förderschule Bramsche.

Mit Laufbuch unterwegs

„Die Schüler können in einem sicheren Raum mit den Unternehmen in Kontakt kommen“,  erläutert Susanne Steininger, Bereichsleiterin Übergangsmanagement Schule-Beruf der Maßarbeit. Die im Landkreis Osnabrück angesiedelte Servicestelle organisiert B.O.P. gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Gemeinde Wallenhorst sowie der Alexander- und Realschule und ersetzt die bisherige als klassische Messe gestaltete Ausbildungsplatzbörse. „Mit dem erweiterten Konzept können wir noch stärker auf die Bedürfnisse der Betriebe und potenziellen Auszubildenden eingehen“, stellt Maßarbeit-Mitarbeiterin Katrin Hüls dazu fest. So müssen sich die Schüler bereits im Vorfeld für Ausbildungsbetriebe entscheiden, die sie näher kennenlernen wollen und in einem Laufbuch dokumentieren.  Jugendliche wie Unternehmen haben darüber hinaus die Möglichkeit, durch den Austausch von Visitenkarten miteinander in Kontakt zu bleiben. (Weiterlesen: Realschule Wallenhorst beim Wettbewerb „Starke Schule“ vorn )

Alterssimulatoren

„Das Konzept ermöglicht, handlungsorientiert vorzugehen“, stellt Hannes Kamp, Realschule Wallenhorst, heraus. Der Leiter des Fachbereichs Arbeit, Wirtschaft und Technik hat die Schüler auf den Tag vorbereitet, so auch Marlena Lückmann und Neele Poggemann. Die beiden 14-Jährigen haben bereits Gespräche mit Mitarbeitern einer Bank sowie eines Fachgroßhandels für Haustechnik geführt. Jetzt steuern sie den Stand des Wallenhorster Caritas-Pflegedienstes an. „Ich möchte wissen, wie das ist, anderen Menschen zu helfen“, begründet Marlena ihr Interesse an der Pflegeeinrichtung. Das Caritas-Team hat sich auf B.O.P. gut vorbereitet: Alterssimulatoren ermöglichen, sich in die Lage von älteren Menschen hineinzuversetzen, Caritas- Mitarbeiterin Lena Flore lässt die beiden Schülerinnen einen Verband anlegen. „Die Pflegebranche hat bei Jugendlichen ein Imageproblem“, stellt Kollege Bernhard Jakob derweil fest. Für ihn bedeutet diese Veranstaltung daher auch Personalakquise. Herauszufinden, ob jemand für den Pflegeberuf geeignet ist, dafür seien die kurzen Kontakte durchaus geeignet. „Ich kann den Leuten zuschauen, wie sie gewisse Dinge angehen und mit welchen Fragen sie auf uns zukommen.“  

Vielfältige Polizeiarbeit

Bei der nächsten Station informiert Polizeikommissar Michael Bauchrowitz über die vielfältige Polizeiarbeit, bremst aber auch übertriebene Erwartungen durch Krimireihen wie „Cobra 11“. Ob im Rahmen von „B.O.P. passende Bewerber gefunden werden, da ist Bauchrowitz skeptisch: „Wir nehmen grundsätzlich jeden ernst, aber jemanden die Eignung an der Nasenspitze anzusehen, ist schwer möglich.“ Marlena und Neele haben gleichwohl etwas mitgenommen: „Es geht nicht nur ums Schießen. Man versucht oft, das Problem anders zu lösen.“

Quelle: NOZ vom 24.02.2017, C. Halbach

 

 

 

 

 

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