Lingua-Projekt

Englische Woche an der Wallenhorster Realschule

Spaß am Lingua-Projekt hatten die Siebtklässler der Realschule Wallenhorst. Foto: Jessica von den Benken

 

Englisch, nichts als Englisch: Für die Siebtklässler der Realschule Wallenhorst stand in der vergangenen Woche das Lingua-Projekt, eine Woche ganz im Zeichen der Fremdsprache, auf dem Stundenplan.

"Es war total interessant zu erleben, wie es ist, eine Woche nur englisch zu sprechen", sagte die 13-jährige Leonie aus der Klasse 7c. Es sei toll gewesen und habe sehr viel Spaß gemacht. "Wir haben auch richtig viel gelacht", so die Schülerin. Auch Alina (13) aus der 7a war begeistert: "Das war einfach nur cool, und morgens haben wir immer mit einem Spiel begonnen." Sie habe zwar nicht jedes Wort verstanden, aber dann habe man sich untereinander geholfen - auf englisch natürlich.
 

Rauchende Köpfe

In fünf Gruppen aufgeteilt, betreuten sieben Muttersprachler aus Alaska, Australien, England, den Philippinen und den USA die 84 Realschüler. Drei Tage lang arbeiteten sie von 8 bis 15.30 Uhr intensiv im Hollager Philipp-Neri-Haus. Deutsch zu sprechen war in dieser Zeit tabu. Spaß stand im Mittelpunkt. So startete jeder Tag mit einem Kommunikationsspiel. Die Erkundung der Umgebung oder eine Schnitzeljagd sorgten für Abwechslung, und das Einstudieren von eigens erarbeiten Sketchen ließ die Köpfe rauchen. Zum Finale an Tag vier präsentierten alle Gruppen in der Aula der Realschule ihre selbst erarbeiteten Sketche vor Eltern und Mitschülern.

 
Mit Spaß und Humor waren die Siebtklässler bei der Sache. Foto: Jessica von den Benken

Motivation mit in den Unterricht nehmen

"Das Lingua Projekt ermöglicht unseren Schülern, an vier Tagen zu erleben, wie gut sie sich mit ihrem Wortschatz verständigen können", sagte Schulleiter Stefan Schmidt. Eine solche Erfahrung könne man sonst nur bei einem Auslandsaufenthalt machen. Auch die Englischlehrerinnen der Jahrgangsstufe zeigten sich vom Muttersprachenprojekt überzeugt. "Wir hoffen, dass wir die Motivation der Kinder englisch zu sprechen, mit in den Unterricht tragen können", sagten sie einstimmig. Die zur Abschlusspräsentation erschienen Eltern würdigten die Arbeit der Schüler und die aufgeführten Sketche mit herzlichem Lachen und lautem Applaus. 

Chance für schüchterne Kinder

"Ich finde toll, dass dieses Projekt stattfinden konnte. Es nimmt den Kindern die Scheu vorm Sprechen", sagte Petra Wulf. Ihrem Sohn habe es sehr gut gefallen. Dem konnte sich auch Marita Buck anschließen. Ihr Sohn habe sogar sein Essen in der Mittagspause auf englisch bestellen wollen. Ein Zeichen dafür, wie gut das Projekt den Sprachgebrauch fördere. "Gerade Kinder, die eher schüchtern sind und sich im Unterricht nicht viel melden profitieren von diesen Tagen. Ich finde es sehr gut, dass die Realschule so etwas anbietet", meinte Birgit Walessa.

Quelle: NOZ vom 28.01.2019, Autorin J. von den Benken

 

 

 

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