Schulwettbewerb

Realschule erreicht den 2. Platz beim 3malE-Schulwettbewerb

Der Wahlpflichtkurs MINT in Jahrgang 7 hat sich mit dem Thema Erneuerbare Energien beschäftigt. Dazu haben die Schüler*innen die Idee für ein autonomes Haus übernommen und verschiedene Pläne entworfen. Ein Großteil der Arbeit fand bei den Schüler*innen zu Hause statt, da im zweiten Halbjahr vor den Sommerferien aufgrund der Corona-Beschränkungen keine Wahlpflichtkurse in der Schule stattfinden durften.

Bild (v.l.n.r.): Darren Keweloh, Jan Münch, Szymon Filus, Jonas Garske, Jannis Elbert, Tyler Kilp, Simon Bögel, Florentina Mustafa, Noah Haake, Emily Oecker, Dima Almoustafa, Julianna Eskiyev

Mit dem schriftlich ausgearbeiteten Ergebnissen hat sich der Kurs beim 3malE-Schulwettbewerb der innogy beworben. 3malE steht für Energie entdecken, erforschen und erleben. Das Motto lautet: „Bildung mit Energie“. Dort werden maximal 120 Projekte zugelassen und das Projekt der Realschule war eines davon.

Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich auch die Auswertung der Ergebnisse verzögert, so dass die Rückmeldung erst vor kurzem erfolgte:

2. Platz in der Kategorie Klasse 5-7.

Von dem Preisgeld in Höhe von 500 € gab es dann zum Abschluss vor den Herbstferien eine wohlverdiente Runde Döner oder Pizza, natürlich nach Schulschluss. Das restliche Geld wird in den Bereich der Robotik (Lego Mindstorms) investiert.

Autor: M. Holznagel

 

Stadtradeln

Erfolgreiche Teilnahme an der Aktion „Stadtradeln“

Vom 1.9.2019 bis 20.9.2019 haben wir, die Klasse 6c, am Stadtradeln teilgenommen. STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, innerhalb einer kurzen Zeitspanne möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob man bereits jeden Tag fährt oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs gewesen ist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn er sonst mit dem Auto zurückgelegt worden wäre.

Die Klasse 6c 

Zusammen haben wir, die Klasse 6c, etwa 1100 km gesammelt und sind damit die beste Klasse der Gemeinde Wallenhorst geworden.

Die Schülerin mit den meisten Kilometern in den drei Wochen hat 180 km und fünf Schüler*innen haben zwischen 90 und 120 km erradelt. Das sind Leistungen, auf die wir alle sehr stolz sind.

Als Gewinn für die beste Klasse bei Aktion „Stadtradeln“ hat die Gemeinde Wallenhorst allen ein großes Eis spendiert. Dieses haben wir am letzten Schultag vor den Herbstferien gemeinsam beim Eiscafé Gianni in Wallenhorst genossen.

Wir bedanken uns bei Herrn Sprenger und der Gemeinde Wallenhorst und werden unseren Platz hoffentlich im nächsten Jahr wieder verteidigen.

Autor: Klasse 6c, Ha

Schülerzahl an der Realschule Wallenhorst konstant

Schulen möchten mit der Politik in das Gespräch kommen

Die Schülerzahl an der Realschule Wallenhorst ist im aktuellen Schuljahr identisch mit der im Schuljahr zuvor. „Das ist ein schöner Trend vor allem vor dem Hintergrund, dass der neu aufgenommene fünfte Jahrgang als geburtenschwach zählt. Wir haben nach den ersten Prognosen um Weihnachten herum nicht mit 60 Schülerinnen und Schülern rechnen können“, so der Schulleiter der Realschule Stefan Schmidt.

 

Der Schulleiter der Realschule Wallenhorst Stefan Schmidt sieht die Entwicklung der Schülerzahlen positiv

Eigentlich hätte die Realschule nach den angemeldeten Schülerzahlen sogar drei Klassen eröffnen können, da die inklusiv beschulten Kinder für die Klassenbildung doppelt zählen. „Mit 61 zählenden Schülerinnen und Schülern liegen wir über der Teilungsgrenze von 30 pro Klasse. Die Teilung ist in diesem Fall jedoch von der Landesschulbehörde genehmigungspflichtig. Da wir bereits jetzt wissen, dass zwei Schüler die Schule aufgrund eines Wohnortwechsels verlassen werden, hat die Landesschulbehörde die Bildung von drei Klassen nicht genehmigt“, erläutert Schmidt weiter. Eine vor allem in der Corona-Zeit mit allen Abstands- und Hygienemaßnahmen herausfordernde Situation. „Die fünften Klassen müssen sich sicherlich noch in die veränderte Situation nach dem Wechsel aus den eher kleinen Grundschulklassen einfinden. Das ist für alle nicht immer einfach, aber wir arbeiten intensiv an der positiven Entwicklung.“

Auswirkungen auf die Schülerzahl an der Realschule hat auch die Corona-Situation im vergangenen Schuljahr. Aufgrund der Schwierigkeiten in Bezug auf die Bewertung der Schüler durch das Homeschooling haben alle Schulen im Zweifel für den Schüler bewertet, so dass bei fast allen die Versetzung ausgesprochen wurde. „Aus diesem Grund haben wir in diesem Jahr recht wenige Neuzugänge in den Jahrgängen 7 – 9. Die gleichbleibende Gesamtschülerzahl sehen wir deshalb als sehr positiven Trend. Unter normalen Umständen wäre die Schülerzahl wohl sogar gestiegen!“, so Schmidt.

Die vom Gemeindeelternvertreter Thorsten Peters angesprochene Gefahr der Abwanderung zu den neu gebildeten Oberschulen in der Stadt Osnabrück sieht Schmidt gelassen: „Die Eltern aus Wallenhorst konnten aufgrund der fehlenden Schuleinzugsbezirke in Wallenhorst ihre Kinder schon immer an jeder Realschule in Osnabrück anmelden. Andererseits konnten beispielsweise die Pyer Eltern ihre Kinder nur mit einer umfangreichen Ausnahmegenehmigung an unserer Realschule anmelden. Das wird sich ab dem kommenden Schuljahr ändern. Dann dürfen alle Osnabrücker Eltern ihre Kinder in Wallenhorst anmelden.“

Sehr wohlwollend hat die Realschule die Aussage von Ratsmitglied Michael Lührmann (CDW) aufgenommen. Demnach müsse die Gemeinde langfristig dafür Sorge tragen, dass unser Schulstandort attraktiv bleibe. Die beiden Schulleiter im Schulzentrum haben aus diesem Grund alle im Rat vertretenen Fraktionen zu einer Begehung der in die Jahre gekommenen naturwissenschaftlichen Fachräume eingeladen. Diese müssen nach Ansicht beider Schulen auch aus Konkurrenzgründen mit anderen Schulstandorten dringend saniert werden. Schmidt geht davon aus, dass die Politik diese bereits geplanten und momentan „auf Eis“ gelegten Sanierungen auch vor der Aussage „der langfristigen Attraktivität“ schnell vorantreiben wird. „Denn wo ist das Geld der Wallenhorster Steuerzahler besser aufgehoben als in den Wallenhorster Schulen und somit in unseren Nachwuchs?“, fragt Schmidt abschließend.

 

Chorauftritt

Erster Wallenhorster Chorspaziergang

Mit ihrem Chorspaziergang haben vier Wallenhorster Gesangsgruppen am Wochenende das Publikum begeistert. Spaziergänge von einem Auftritt zum nächsten kamen bei den Musikliebhabern gut an. Von der Schülergruppe bis zum Kirchenchor bot der Rundgang ein breites Spektrum.

Haben auch als kleiner Nachwuchschor ihr Publikum nicht nur gefunden, sondern auch begeistert: Die „Singing Quings“ in der Realschule. Foto: Andreas Wenk

 

Die Konzept, vier Wallenhorster Chöre an unterschiedlichen Orten auftreten zu lassen und daraus ein Event zu machen, ist offenbar aufgegangen. Marion Sahm etwa ist mit „Vokal Fatal“ in der Katharinaschule eingestiegen. Die Idee, lokale Chöre vorzustellen und zwischendurch ein wenig spazieren zu gehen, hat sie und viele andere überzeugt. Gleich der Auftakt mit Songs von One Republic, Herbert Grönemeyer oder Annet Louisan habe ihr gefallen, sagt sie.

Die rund 30 Chormitglieder proben jede Woche unter der Leitung von Jens Niemann. Den Spaß bringen sie mit großer Leichtigkeit rüber, aber dahinter steckt auch ernsthafte Arbeit. Zwar ist der Chor im Laufe der Zeit gewachsen, aber nicht alle, die es versucht haben, sind auch dabei geblieben: Der vierstimmige Gesang erfordert Talent und Disziplin.

Dass es mit Spaß am Singen allein nicht getan ist, weiß auch Martin Tigges vom Johannes-Chor aus Rulle. Irgendwann gehe es auch um Qualität, sagt er. Auch der Johannes-Chor probt im Wochenrhythmus. Nicht ohne Stolz berichtet Tigges, dass auch Mitglieder, die vor zwei Jahren noch nicht gesungen haben, jetzt auf der Bühne stünden. Tigges selbst sieht neben der Klangentwicklung und Stimmbildung einen Großteil seiner Arbeit in der Musikpädagogik. Vor allem die vielen lateinischen Texte seien erklärungsbedürftig und müssten eingeordnete werden. Ob Sanctus, Ubi Caritas oder Agnus Dei, in der Alexanderkirche klingt der Chor geradezu herzerweichend. In einer der Kirchenbänke sitzt Andrea Alwes. Sie selbst singt bei Canatrem in Hollage und bringt es auf den Punkt: „Das war sehr gut“, würdigt sie die Ruller Kollegen. 

Tradition und neue Wege

Das gleiche sagt Dorothee Klein, die ebenfalls bei Cantarem singt, über den Männergesangverein „Gemütlichkeit“ in der Hofstelle Duling. Chorleiter Jan Elster hat dort die Wende geschafft: Es habe Zeiten gegeben, da sei der Chor ein Drittel kleiner gewesen. Dann seien junge Leute hinzugekommen und er habe das Repertoire geöffnet, ohne die Tradition zu vernachlässigen. Mit vereinzelt eingestreuten Solopassagen oder Songs wie Monty Pythons „Always look on the bright side of Life“ überzeugt er selbst Zuhörer, die vielleicht nicht unbedingt zum klassischen Stammpublikum gehören.

Beeindruckend nicht zuletzt die „Singing Quings“ unter Silke Altrogge in der Aula der Realschule. Die sieben Mädchen überraschen ihr Publikum durch eine beachtliche Bühnenpräsenz. Altrogge liegt die Musik im Blut: Statt den Taktstock zu schwingen, wirkt sie fast wie eine Vorturnerin. Ihr Rhythmus ist ansteckend und gibt den Nachwuchstalenten Sicherheit. Altrogge unterrichtet Deutsch, Englisch und Musik. Offenbar mit Freude und Erfolg, wie der Auftritt ihrer Schülerinnen beweist. 

Quelle: NOZ vom 02.03.2020 (Andreas Wenk)

 

Generationenwerkstatt

Laternen bei Purplan gefertigt

Lernen von den Alten: Wallenhorster Schüler beenden "Generationen-Werkstatt"

Timon, Colin, Ben und Kilian (v.r.) haben unter Anleitung von Ausbilder Hubert Moorkamp in der Generationen-Werkstatt bei Purplan zwei Laternen gebaut. Foto: Robert Schäfer

 

Timon, Kilian, Ben und Colin haben in der GenerationenWerkstatt der Ursachenstiftung gearbeitet. Bei Purplan-Ausbilder Hubert Moorkamp lernten die vier nicht nur, zwei schicke Laternen aus Metall zu bauen, sondern auch einiges für ihr weiteres Leben.

Ganz einfach war es nicht, aber letztlich standen sie da: die beiden gut 80 Zentimeter hohen Laternen, die Timon, Kilian, Ben und Colin im Zuge der sogenannten Generationen-Werkstatt der Ursachenstiftung Osnabrück bei der Firma Purplan in Hollage gebaut haben. Dementsprechend präsentierten die vier Schüler der Realschule Wallenhorst am Donnerstag ihre Arbeiten.

Alles außer Schweißen

An sieben Terminen im Herbst hatten die Schüler das Arbeiten mit Metall in dem Fachbetrieb kennengelernt. Bleche zuschneiden, biegen, zurichten, bohren und zusammensetzen – all das mussten die Jugendlichen selbst machen. Nur Schweißen durften sie das Produkt nicht selbst - hier bekamen sie Hilfe von den Profis der Metallbaufirma. „Das lernt man nicht so schnell“, erklärte Ausbilder Hubert Moorkamp. „Das können auch unsere Auszubildenden nicht nach ein paar Tagen.“ Dafür gebe es bei Purplan die Lehrwerkstatt, in der auch die Teilnehmer der Generationen-Werkstatt gearbeitet haben.

Die Laternen von Timon, Colin, Ben und Kilian überzeugten Vertreter der Schule, der Ursachenstiftung und auch die Eltern. Foto: Robert Schäfer

Das Schweißgerät haben Timon, Kilian, Ben und Colin aber doch kennengelernt. „Das war für mich das schwierigste“, meinte Killian und seine Freunde stimmten ihm zu. „Die Hitze ist schon ganz schön extrem.“ Aber auch das Bohren des Metalls sei eine Herausforderung gewesen: Mit Metall hatten alle vier zuvor kaum gearbeitet. Umso begeisterter waren die Schüler nach Abschluss des Praktikums. „Das ist viel interessanter als Holz“, waren sich die vier sicher. Das Projekt se für sie ein voller Erfolg gewesen. Die Kinder seien mit Begeisterung zu den Treffen gefahren, berichteten auch die überraschten Eltern. „Hier gibt es viel zu tun“, erklärte Ben die Faszination der Generationen-Werkstatt.

Ausbildung durch "Unruheständler"

Möglich gemacht haben das die Firma Purplan und ihr Ausbilder Moorkamp - ein typischer Unruheständler. Der 73-Jährige ist schon lange in Rente. „Trotzdem bin ich eigentlich jeden Tag hier“, meinte er lachend. Er liebe es, jungen Menschen seinen Beruf näherzubringen. Dadurch ist er perfekt für die Generationen-Werkstatt geeignet.

Moorkamp ist ein Ausbilder der alten Schule. Allein mit seiner Ausstrahlung und seiner Kompetenz sorgt er für Respekt. Dabei geht es ihm immer um die jungen Menschen. „Manchmal muss man auch mal etwas rauer werden“, meinte er mit Blick auf seine Zöglinge. „Die müssen noch Geduld lernen. Wenn man's schnell macht, wird es Schrott. Und beim Blech ist das wortwörtlich zu sehen.“ Die Jugendlichen danken es ihm – nicht nur in der Generationen-Werkstatt. Immer wieder schafft es Moorkamp, selbst schwierige Fälle zur Ausbildungsreife und damit in den ersten Arbeitsmarkt und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Im Projekt der Ursachenstiftung geht es aber mehr darum, den Schülern den Beruf näher zu bringen. Mit Timon, Kilian, Ben und Colin hatte Moorkamp bereits zum zweiten Mal Schüler der Realschule Wallenhorst zu Gast. Insgesamt ist es das vierte Projekt dieser Art bei Purplan. Mit Erfolg, wie Moorkamp feststellte. „Wir haben so bereits einen Jahrespraktikanten und einen Auszubildenden gewinnen können“, freute sich der Ausbilder.

Für den guten Zweck versteigert

„Die beiden Laternen werden wir für einen guten Zweck versteigern“, sagte Schulleiter Stefan Schmidt. Die Idee von Schulsozialpädagoge Olaf Piek, dafür das Sommerfest der Bürgerstiftung zu nutzen, fand sofort Anklang.

Die „Generationen-Werkstatt“ ist das aktuelle Projekt der Ursachenstiftung Osnabrück. Sie wird von der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim und den Kreishandwerkerschaften vor Ort seit 2014 unterstützt. Die kommende Generation wird an das Berufsleben herangeführt, die aktive Generation wird betrieblich in ihrer Nachwuchsförderung unterstützt und die erfahrene Generation wird durch die Weitergabe ihres Wissens gestärkt. Schüler zwischen 12 und 15 Jahren kommen in die Werkstatt, lernen das Unternehmen kennen und schaffen dort gemeinsam etwas Neues.

Artikel und Bilder: Robert Schäfer, NOZ vom 20.01.2020

 

 

 

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