Spende Chromebooks der Fa. Schütte

Um Kindern aus finanzschwachen Familien einen besseren Zugang zur digitalen Bildung zu ermöglichen, spendet die Franz Joseph Schütte GmbH der Realschule Wallenhorst 35 Chromebooks. Eine andere Finanzierung war gescheitert.

Die Digitalisierung macht auch vor den Schulen nicht halt. Für Lehrer und Schüler bedeutet das gerade mit Blick auf die Pandemie viele Veränderungen. So auch in der Realschule Wallenhorst. „Wir haben im Lockdown die Aufgaben für die Schüler auf dem iServ-System bereitgestellt“, berichtet Rainer Lange, didaktischer Koordinator an der Realschule. „Leider hatten wir viele Schüler ohne eigene Endgeräte“, bedauert Schulleiter Stefan Schmidt. Mit 35 neuen Chromebooks kann die Realschule jetzt Abhilfe schaffen. Gespendet wurden die Computer von der Firma Franz Joseph Schütte GmbH.

Die Klassensprecher Relana und Sandro nahmen am Montagmittag die ersten Chromebooks aus der Spende der Franz Joseph Schütte GmbH für ihre Mitschüler entgegen. Schulleiter Stefan Schmidt, Rainer Lange, didaktischer Koordinator der Realschule, Björn Schütte und Katharina Bartke freuen sich über die neuen Geräte der Realschule (Bild von Robert Schäfer, NOZ v. 8.9.21).

Anders als über Spenden hätte die Schule die Notebooks auch nicht realisieren können. Grundsätzlich habe der Digitalpakt eine entsprechende Ausrüstung der Schulen zwar vorgesehen, die Umsetzung gehe für die Bedürfnisse der Schule aber nicht schnell genug vonstatten, so der Schulleiter. „Digitale Geräte sind keine Schulbücher und noch nicht über die Teilhaberegelung erstattungsfähig“, stellt Schmidt klar. „Wir mussten uns für ein System entscheiden“, sagt er. Aufgrund des hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis habe man sich für das Chromebook entschieden. Für die Arbeit in der Schule sei das System perfekt geeignet, so Schmidt: „Einerseits ist es als Notebook mit Tastatur und Trackpad nutzbar, andererseits als Tablet.“

Azubis von Morgen unterstützt

Daher habe die Schule vorgeschlagen, dass die Eltern ihren Kindern im Zweifel genau so ein Chromebook kaufen. „Jeder, der es kann, kauft eins. Aber das kann eben nicht jeder“, so Schmidt. Die Schule habe daher zunächst bei der Gemeinde als Schulträger, dem Landkreis und auf Landesebene angefragt. „Die haben sich die Verantwortung gegenseitig hin und her geschoben“, erinnert sich Schmidt. Letztlich hatte er sich mit einem Brief an die Unternehmen der Gemeinde gewandt. Bei Björn Schütte stieß er dabei sofort auf offene Ohren. Der Unternehmer spendete die benötigten Computer im Wert von rund 15.000 Euro.

Digitalisierung sei ihm schon immer wichtig gewesen, so Schütte: „Ich bemängele das am deutschen Schulsystem. Die USA und andere Länder sind da viel weiter und haben uns überrundet.“ Aus eigener Erfahrung wisse er, dass die Ausstattung je nach Familie sehr unterschiedlich sein kann. „Während einige Kinder im Lockdown das Homeoffice der Eltern nutzen können, versuchen andere, auf dem Handy zu folgen“, sagt Schütte. „Oft sind es die, die in schwierigen Verhältnissen leben, die besonders leiden. Das treibt die Schere auseinander.“ Mit seinem Unternehmen unterstütze er daher gern Kinder. „Das sind nicht zuletzt unsere zukünftigen Auszubildenden“, sagt er.

Berührungsängste mit der IT

Für Katharina Bartke, Ausbildungsleiterin bei Schütte, eine Win-Win-Situation. Sie habe seit einiger Zeit festgestellt, dass viele angehende Auszubildenden Berührungsängste mit der IT haben. „Nicht alle kennen einen PC“, berichtet sie aus der Praxis. Vor allem Programme wie Excel oder Word hätten einige Jugendliche noch nie gesehen. Dabei seien es gerade diese IT-Skills, auf die das Unternehmen bei Ausbildungen wie Kaufmann im Groß- und Außenhandelsmanagement oder auch in der Lagerlogistik Wert lege.

„Das Gerät ist ein absoluter Motivationsfaktor“, sagt auch Lange. Als Lehrer hat er immer wieder mit Schülern und IT zu tun. „Die Schüler kennen sich in Social Media aus, mit den Programmen aus der Arbeitswelt haben sie selten Kontakt“, stellt er fest. Die Chromebooks werden jetzt an bedürftige Schüler der Schule verliehen. Ganz umsonst will die Schule die Computer allerdings nicht herausgeben. „Wir haben uns für einen kleinen Zuschuss von etwas mehr als drei Euro im Monat geeinigt“, so Schmidt. Damit wolle die Schule auch sicherstellen, dass die Computer für ihre Nutzer einen persönlichen Wert haben.

Quelle: NOZ online vom 08.09.2021

 

Schulwettbewerb

Realschule erreicht den 2. Platz beim 3malE-Schulwettbewerb

Der Wahlpflichtkurs MINT in Jahrgang 7 hat sich mit dem Thema Erneuerbare Energien beschäftigt. Dazu haben die Schüler*innen die Idee für ein autonomes Haus übernommen und verschiedene Pläne entworfen. Ein Großteil der Arbeit fand bei den Schüler*innen zu Hause statt, da im zweiten Halbjahr vor den Sommerferien aufgrund der Corona-Beschränkungen keine Wahlpflichtkurse in der Schule stattfinden durften.

Bild (v.l.n.r.): Darren Keweloh, Jan Münch, Szymon Filus, Jonas Garske, Jannis Elbert, Tyler Kilp, Simon Bögel, Florentina Mustafa, Noah Haake, Emily Oecker, Dima Almoustafa, Julianna Eskiyev

Mit dem schriftlich ausgearbeiteten Ergebnissen hat sich der Kurs beim 3malE-Schulwettbewerb der innogy beworben. 3malE steht für Energie entdecken, erforschen und erleben. Das Motto lautet: „Bildung mit Energie“. Dort werden maximal 120 Projekte zugelassen und das Projekt der Realschule war eines davon.

Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich auch die Auswertung der Ergebnisse verzögert, so dass die Rückmeldung erst vor kurzem erfolgte:

2. Platz in der Kategorie Klasse 5-7.

Von dem Preisgeld in Höhe von 500 € gab es dann zum Abschluss vor den Herbstferien eine wohlverdiente Runde Döner oder Pizza, natürlich nach Schulschluss. Das restliche Geld wird in den Bereich der Robotik (Lego Mindstorms) investiert.

Autor: M. Holznagel

 

Stadtradeln

Erfolgreiche Teilnahme an der Aktion „Stadtradeln“

Vom 1.9.2019 bis 20.9.2019 haben wir, die Klasse 6c, am Stadtradeln teilgenommen. STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, innerhalb einer kurzen Zeitspanne möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob man bereits jeden Tag fährt oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs gewesen ist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn er sonst mit dem Auto zurückgelegt worden wäre.

Die Klasse 6c 

Zusammen haben wir, die Klasse 6c, etwa 1100 km gesammelt und sind damit die beste Klasse der Gemeinde Wallenhorst geworden.

Die Schülerin mit den meisten Kilometern in den drei Wochen hat 180 km und fünf Schüler*innen haben zwischen 90 und 120 km erradelt. Das sind Leistungen, auf die wir alle sehr stolz sind.

Als Gewinn für die beste Klasse bei Aktion „Stadtradeln“ hat die Gemeinde Wallenhorst allen ein großes Eis spendiert. Dieses haben wir am letzten Schultag vor den Herbstferien gemeinsam beim Eiscafé Gianni in Wallenhorst genossen.

Wir bedanken uns bei Herrn Sprenger und der Gemeinde Wallenhorst und werden unseren Platz hoffentlich im nächsten Jahr wieder verteidigen.

Autor: Klasse 6c, Ha

Schülerzahl an der Realschule Wallenhorst konstant

Schulen möchten mit der Politik in das Gespräch kommen

Die Schülerzahl an der Realschule Wallenhorst ist im aktuellen Schuljahr identisch mit der im Schuljahr zuvor. „Das ist ein schöner Trend vor allem vor dem Hintergrund, dass der neu aufgenommene fünfte Jahrgang als geburtenschwach zählt. Wir haben nach den ersten Prognosen um Weihnachten herum nicht mit 60 Schülerinnen und Schülern rechnen können“, so der Schulleiter der Realschule Stefan Schmidt.

 

Der Schulleiter der Realschule Wallenhorst Stefan Schmidt sieht die Entwicklung der Schülerzahlen positiv

Eigentlich hätte die Realschule nach den angemeldeten Schülerzahlen sogar drei Klassen eröffnen können, da die inklusiv beschulten Kinder für die Klassenbildung doppelt zählen. „Mit 61 zählenden Schülerinnen und Schülern liegen wir über der Teilungsgrenze von 30 pro Klasse. Die Teilung ist in diesem Fall jedoch von der Landesschulbehörde genehmigungspflichtig. Da wir bereits jetzt wissen, dass zwei Schüler die Schule aufgrund eines Wohnortwechsels verlassen werden, hat die Landesschulbehörde die Bildung von drei Klassen nicht genehmigt“, erläutert Schmidt weiter. Eine vor allem in der Corona-Zeit mit allen Abstands- und Hygienemaßnahmen herausfordernde Situation. „Die fünften Klassen müssen sich sicherlich noch in die veränderte Situation nach dem Wechsel aus den eher kleinen Grundschulklassen einfinden. Das ist für alle nicht immer einfach, aber wir arbeiten intensiv an der positiven Entwicklung.“

Auswirkungen auf die Schülerzahl an der Realschule hat auch die Corona-Situation im vergangenen Schuljahr. Aufgrund der Schwierigkeiten in Bezug auf die Bewertung der Schüler durch das Homeschooling haben alle Schulen im Zweifel für den Schüler bewertet, so dass bei fast allen die Versetzung ausgesprochen wurde. „Aus diesem Grund haben wir in diesem Jahr recht wenige Neuzugänge in den Jahrgängen 7 – 9. Die gleichbleibende Gesamtschülerzahl sehen wir deshalb als sehr positiven Trend. Unter normalen Umständen wäre die Schülerzahl wohl sogar gestiegen!“, so Schmidt.

Die vom Gemeindeelternvertreter Thorsten Peters angesprochene Gefahr der Abwanderung zu den neu gebildeten Oberschulen in der Stadt Osnabrück sieht Schmidt gelassen: „Die Eltern aus Wallenhorst konnten aufgrund der fehlenden Schuleinzugsbezirke in Wallenhorst ihre Kinder schon immer an jeder Realschule in Osnabrück anmelden. Andererseits konnten beispielsweise die Pyer Eltern ihre Kinder nur mit einer umfangreichen Ausnahmegenehmigung an unserer Realschule anmelden. Das wird sich ab dem kommenden Schuljahr ändern. Dann dürfen alle Osnabrücker Eltern ihre Kinder in Wallenhorst anmelden.“

Sehr wohlwollend hat die Realschule die Aussage von Ratsmitglied Michael Lührmann (CDW) aufgenommen. Demnach müsse die Gemeinde langfristig dafür Sorge tragen, dass unser Schulstandort attraktiv bleibe. Die beiden Schulleiter im Schulzentrum haben aus diesem Grund alle im Rat vertretenen Fraktionen zu einer Begehung der in die Jahre gekommenen naturwissenschaftlichen Fachräume eingeladen. Diese müssen nach Ansicht beider Schulen auch aus Konkurrenzgründen mit anderen Schulstandorten dringend saniert werden. Schmidt geht davon aus, dass die Politik diese bereits geplanten und momentan „auf Eis“ gelegten Sanierungen auch vor der Aussage „der langfristigen Attraktivität“ schnell vorantreiben wird. „Denn wo ist das Geld der Wallenhorster Steuerzahler besser aufgehoben als in den Wallenhorster Schulen und somit in unseren Nachwuchs?“, fragt Schmidt abschließend.

 

Chorauftritt

Erster Wallenhorster Chorspaziergang

Mit ihrem Chorspaziergang haben vier Wallenhorster Gesangsgruppen am Wochenende das Publikum begeistert. Spaziergänge von einem Auftritt zum nächsten kamen bei den Musikliebhabern gut an. Von der Schülergruppe bis zum Kirchenchor bot der Rundgang ein breites Spektrum.

Haben auch als kleiner Nachwuchschor ihr Publikum nicht nur gefunden, sondern auch begeistert: Die „Singing Quings“ in der Realschule. Foto: Andreas Wenk

 

Die Konzept, vier Wallenhorster Chöre an unterschiedlichen Orten auftreten zu lassen und daraus ein Event zu machen, ist offenbar aufgegangen. Marion Sahm etwa ist mit „Vokal Fatal“ in der Katharinaschule eingestiegen. Die Idee, lokale Chöre vorzustellen und zwischendurch ein wenig spazieren zu gehen, hat sie und viele andere überzeugt. Gleich der Auftakt mit Songs von One Republic, Herbert Grönemeyer oder Annet Louisan habe ihr gefallen, sagt sie.

Die rund 30 Chormitglieder proben jede Woche unter der Leitung von Jens Niemann. Den Spaß bringen sie mit großer Leichtigkeit rüber, aber dahinter steckt auch ernsthafte Arbeit. Zwar ist der Chor im Laufe der Zeit gewachsen, aber nicht alle, die es versucht haben, sind auch dabei geblieben: Der vierstimmige Gesang erfordert Talent und Disziplin.

Dass es mit Spaß am Singen allein nicht getan ist, weiß auch Martin Tigges vom Johannes-Chor aus Rulle. Irgendwann gehe es auch um Qualität, sagt er. Auch der Johannes-Chor probt im Wochenrhythmus. Nicht ohne Stolz berichtet Tigges, dass auch Mitglieder, die vor zwei Jahren noch nicht gesungen haben, jetzt auf der Bühne stünden. Tigges selbst sieht neben der Klangentwicklung und Stimmbildung einen Großteil seiner Arbeit in der Musikpädagogik. Vor allem die vielen lateinischen Texte seien erklärungsbedürftig und müssten eingeordnete werden. Ob Sanctus, Ubi Caritas oder Agnus Dei, in der Alexanderkirche klingt der Chor geradezu herzerweichend. In einer der Kirchenbänke sitzt Andrea Alwes. Sie selbst singt bei Canatrem in Hollage und bringt es auf den Punkt: „Das war sehr gut“, würdigt sie die Ruller Kollegen. 

Tradition und neue Wege

Das gleiche sagt Dorothee Klein, die ebenfalls bei Cantarem singt, über den Männergesangverein „Gemütlichkeit“ in der Hofstelle Duling. Chorleiter Jan Elster hat dort die Wende geschafft: Es habe Zeiten gegeben, da sei der Chor ein Drittel kleiner gewesen. Dann seien junge Leute hinzugekommen und er habe das Repertoire geöffnet, ohne die Tradition zu vernachlässigen. Mit vereinzelt eingestreuten Solopassagen oder Songs wie Monty Pythons „Always look on the bright side of Life“ überzeugt er selbst Zuhörer, die vielleicht nicht unbedingt zum klassischen Stammpublikum gehören.

Beeindruckend nicht zuletzt die „Singing Quings“ unter Silke Altrogge in der Aula der Realschule. Die sieben Mädchen überraschen ihr Publikum durch eine beachtliche Bühnenpräsenz. Altrogge liegt die Musik im Blut: Statt den Taktstock zu schwingen, wirkt sie fast wie eine Vorturnerin. Ihr Rhythmus ist ansteckend und gibt den Nachwuchstalenten Sicherheit. Altrogge unterrichtet Deutsch, Englisch und Musik. Offenbar mit Freude und Erfolg, wie der Auftritt ihrer Schülerinnen beweist. 

Quelle: NOZ vom 02.03.2020 (Andreas Wenk)

 

 

 

 

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