Profilwoche BBS Brinkstraße

Kurs Mechatronik an der BBS Brinkstraße

Im Rahmen der Profilwoche Technik haben wir die BBS Brinkstraße besucht. Dort haben wir den Beruf des Mechatronikers näher kennengelernt und uns mit der Programmierung von Produktionsanlagen beschäftigt.

Zuerst haben wir einen sehr informativen Film über den Ausbildungsberuf des Mechatronikers angeschaut und dazu ein Arbeitsblatt bearbeitet. Der Begriff „Mechatroniker“ setzt sich aus Mechaniker und Elektroniker zusammen und die Ausbildung dauert 3,5 Jahre. Der Beruf bietet vielseitige Karrieremöglichkeiten, man kann Bachelor of Engineering, Techniker und Meister werden.

Um die Ausbildung zu machen, braucht man grundsätzlich keinen Schulabschluss, aber die meisten Betriebe nehmen Schüler erst ab einem guten Hauptschulabschluss auf.

Als Mechatroniker übernimmt man Aufgaben aus den Bereichen Mechanik, Elektronik und Informationstechnik. Man baut komplexe mechatronische Systeme und installiert sie. Außerdem ist man für ihre Wartung und Reparatur zuständig.

Als Mechatroniker muss man:

  • Schaltpläne, Konstruktionszeichnungen und Bedienungsanleitungen lesen
  • mechanische, elektrische und elektronische Bauteile bauen
  • Bauteile zu mechatronischen Systemen montieren
  • Fertige Anlagen in Betrieb nehmen, programmieren, Software installieren
  • Anlagen prüfen
  • Kunden betreuen
  • Mechatronische Systeme warten und reparieren

Nachdem wir uns den Film angeschaut haben, wurden uns eine Drohne und ein Roboter namens „Snipe“ gezeigt, an denen Sensoren angebracht waren, mit denen wir uns später weiter beschäftigt haben.

Insgesamt haben wir 6 verschiedene Sensoren näher betrachtet und untersucht, welche Funktionen sie jeweils haben.

  1. Induktiver Näherungsschalter. Dieser Sensor reagiert nur auf Metalle.
  2. Bei diesem Sensor brauchte man einen Sender und einen Empfänger, von dem Sender aus wurde ein roter Lichtstrahl auf den Empfänger geworfen. Ist der Strahl unterbrochen worden reagierte der Sensor.
  3. Der Sensor war Sender und Empfänger zugleich, er strahlte ebenfalls einen roten Lichtstrahl aus und empfing die Reflexion seines Strahls. Falls der Strahl nicht reflektiert wurde reagierte der Sensor.
  4. Magnetischer Näherungsschalter. Ausschließlich Magneten wurden von diesem Sensor erkannt.
  5. Kapazitiver Näherungsschalter. Dieser Sensor erkannte Bewegungen von allen Objekten.
  6. Bei diesem Sensor wurden Ultraschallwellen ausgesendet und wenn der Schall zurückgeworfen wurde, weil er auf einen Gegenstand traf, reagierte der Sensor.

Danach haben wir uns Aktoren angeschaut. Aktoren (Antriebselemente), oft auch wegen des englischen Begriffs Actuator als Aktuatoren bezeichnet, setzen elektrische Signale (z. B. vom Steuerungscomputer ausgehende Befehle) in mechanische Bewegung oder andere physikalische Größen (z. B. Druck oder Temperatur) um und greifen damit aktiv in den Prozess ein.

Wir haben uns außerdem mit der Digitaltechnik beschäftigt und in dem Thema mit den logischen Grundverknüpfungen. Die Einführung in das Thema hatten wir mit der „Boolesche Logik“ gehabt.

In dieser Logik geht es darum, dass ein Computer Entscheidungen treffen muss, und dafür braucht er eine Anleitung bzw. Logik. Der Vorteil dieser Logik ist, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt, nämlich 1 oder 0. Es gibt nur drei logische Grundfunktionen: UND, ODER, NICHT

Bei der UND Funktion gibt es zwei Eingänge (x) und einen Ausgang (y), nur wenn beide Eingänge eine 1 sind, ist auch der Ausgang eine 1, falls nur ein Eingang eine 1 ist, bleibt der Ausgang eine 0.

Bei der ODER Funktionen gibt es ebenfalls zwei Eingänge und einen Ausgang, solange einer der Eingänge eine 1 ist, ist der Ausgang auch eine 1. Falls beide Eingänge eine 1 sind ist der Ausgang auch 1.

Bei der NICHT Funktion gibt es nur einen Eingang und einen Ausgang, wenn der Eingang eine 1 ist, ist der Ausgang eine 0 und wenn der Eingang eine 0 ist, ist der Ausgang eine 1.

Mit diesem Grundwissen haben wir uns wieder ein Video angesehen, das von der Schule gedreht wurde. Es ging um eine Produktionsanlage, welche wir später selbst programmieren sollten.

Mit der Anwendung TIA-Portal V13 von Siemens, haben wir in kleinen Schritten gemeinsam eine Produktionsanlage programmiert. Mit dem Grundwissen der verschiedenen Grundfunktionen haben wir mit einer Anleitung die Produktionsanlage so programmiert, dass das Fließband auf Knopfdruck in einer Linkswende fuhr.

Bei der Recherche zum Beruf Mechatroniker hat uns die Seite Mechatroniker.me geholfen.

Autoren: Rebecca Krabben, Amro Haidar und Pascal Maßbaum

 

 

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