Schnee- und Eisfrei

Unterrichtsausfall im Winter

Hier finden Sie die wichtigsten Infos rund um das Thema "Schulausfall bei extremer Witterung"

Bei extremer Witterung, die einem sicheren Schulweg und der sicheren Durchführung der Schülerbeförderung entgegensteht, entscheidet der Landkreis Osnabrück über den Unterrichtsausfall an den Schulen im Kreisgebiet.

Informationen zu einem evtl. Unterrichtsausfall erhalten Sie im Internet auf folgenden Seiten:

http://www.ndr.de/regional/verkehr/verkehr199.html

www.lkos.de

www.vmz-niedersachsen.de (Verkehrsmanagementzentrale).

 

 

Häufig gestellte Fragen

Wer entscheidet über einen Unterrichtsausfall?

Aufgrund eines Erlasses des Niedersächsischen Kultusministeriums (Link s. u.) entscheidet der Landkreis für alle Schulen im Landkreis Osnabrück. Wegen des engen Zusammenhangs mit der Durchführung der Schülerbeförderung liegt die Zuständigkeit innerhalb der Kreisverwaltung bei der Leitung des Fachdienstes „Schule und Kultur". Nach Unterrichtsbeginn entscheidet die Schulleitung über eine vorzeitige Beendigung des Unterrichts, z. B. wegen angekündigten Eisregens oder Orkans. 

Wie entscheidet die Kreisverwaltung?

Laut Erlass setzt der Unterrichtsausfall extreme Witterungsverhältnisse voraus, bei denen Schülerinnen und Schüler die Schule nicht erreichen oder verlassen können, weil die Schülerbeförderung nicht mehr durchführbar ist oder weil ein Zurücklegen des Schulweges eine unzumutbare Gefährdung darstellen würde.

Die Straßenmeistereien und die Polizeidienststellen melden morgens bis 04.00 Uhr der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle des Landkreises problematische Straßenverhältnisse. Diese informiert umgehend die Leitung des Fachdienstes „Schule und Kultur". In einem relativ kurzen Zeitfenster bis ca. 5:30 Uhr ist nun über einen Unterrichtsausfall zu entscheiden. Wetterprognosen, Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes, Telefonate mit den Leitstellen der Polizei und Feuerwehr sowie eigene Erkundungen vor Ort finden ebenfalls Berücksichtigung.

Mögliche Gründe sind z. B. extreme Straßenglätte (z. B. Eisregen), blockierte Straßen durch Schneeverwehungen sowie die Gefahr umherfliegender Gegenstände oder umstürzender Bäume bei Sturm. Straßenglätte, wie sie im Winter immer wieder vorkommt und die ein Befahren mit angepasster Geschwindigkeit nicht ausschließt, begründet hingegen keinen Unterrichtsausfall.

Wie wird die Öffentlichkeit informiert?

Nach der Entscheidung erfolgt eine unverzügliche Meldung an die Polizeidirektion Osnabrück, welche die Rundfunksender informiert. Ab 06:00 Uhr wird der Unterrichtsausfall im Rahmen der Verkehrsmeldungen, insbesondere im Norddeutschen Rundfunk (NDR), bekannt gegeben. Zeitgleich finden Sie die Meldung auch im Internet unter www.landkreis-osnabrueck.de.

Warum gibt der Landkreis den Unterrichtsausfall nicht schon am Vorabend bekannt?

Nach der Entscheidung erfolgt eine unverzügliche Meldung an die Polizeidirektion Osnabrück, welche die Rundfunksender informiert. Ab 06:00 Uhr wird der Unterrichtsausfall im Rahmen der Verkehrsmeldungen, insbesondere im Norddeutschen Rundfunk (NDR), bekannt gegeben.

Laut Erlass soll die Bekanntgabe so früh wie möglich erfolgen. Wenn am Vorabend eine hinreichend sichere Prognose möglich ist, dass die Schülerbeförderung und der Schulweg am Folgetag zu gefährlich sind, z. B. wenn der Straßendienst Schneeverwehungen oder Eisglätte unmöglich bis zum nächsten Morgen bewältigen kann, dann entscheidet die Kreisverwaltung bereits am Abend und teilt dies über den Rundfunk mit. Im Regelfall werden aber die aktuellen Mitteilungen der Polizei und der Straßenmeistereien am frühen Morgen abgewartet.

In meiner Gemeinde sind die Straßen frei. Warum gilt auch hier Unterrichtsausfall?

Über den Rundfunk kann nur eine Entscheidung für das gesamte Kreisgebiet bekannt gegeben werden. Die Kreisverwaltung muss daher abwägen, ob die Witterungs- und Straßenverhältnisse in einem Teil des Kreisgebiets einen kreisweiten Unterrichtsausfall begründen. Selbst wenn die Hauptstraßen frei sind, sind bei der Entscheidungsfindung auch der Zustand der Nebenstraßen und der sichere Weg zu Fuß oder per Fahrrad bis zur Schule oder zur Bushaltestelle zu berücksichtigen. Im Zweifel entscheiden wir uns für die Sicherheit der Schüler.

In meiner Gemeinde herrscht extreme Straßenglätte. Warum verfügt der Landkreis keinen Unterrichtsausfall?

Wenn nur in einem kleinen Teil des Landkreises extreme Witterungsverhältnisse herrschen, ist ein kreisweiter Unterrichtsausfall nicht zu rechtfertigen. Die Eltern haben das Recht zu entscheiden, dass ihr Kind wegen unzumutbarer Gefährdung auf dem Schulweg zu Hause bleibt. Auch wenn der Schul- oder Linienbus nach mehr als 15 Minuten noch nicht an der Haltestelle eingetroffen ist, können die Schüler wieder nach Hause gehen und sind für diesen Schultag entschuldigt.

Wir appellieren aber auch an die Verantwortung der Eltern, ihre Kinder nicht bei Straßenglätte mit dem Fahrrad fahren zu lassen. Vielleicht ist der Weg zu Fuß sicherer, vielleicht ist es möglich, die Kinder mit dem Auto zur Bushaltestelle oder zur Schule zu bringen. Wer kein Auto zur Verfügung hat, kennt bestimmt Nachbarn oder Freunde, welche die Kinder mitnehmen könnten.

Wir sind berufstätig. Wo können wir unsere Kinder bei Unterrichtsausfall betreuen lassen? 

Auch bei Unterrichtsausfall ist unsere Schule geöffnet, die Lehrkräfte sind „im Dienst", und die Schüler können zur Schule gehen. Es findet allerdings kein Unterricht statt, wir stellen lediglich eine Betreuung sicher.

 

 

 

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