Abschluss

Klassenabschied mit Wandertag der 7a und 7c

Am 07.07.2015 ging es ein letztes Mal mit den bisherigen Klassenlehrerinnen Frau Plietz-Balgenorth und Frau Altrogge  auf „große Fahrt“ zum Bullermeck nach Alfhausen. Nur mit einer kleinen Grundschulkindergruppe mussten wir uns das Refugium teilen. Ab 12 Uhr hatten die beiden Klassen sogar alles für sich alleine. Dies wurde auch rege genutzt; insbesondere die Riesentrampoline hatten es den Schülerinnen und Schülern angetan. Das Wetter spielte mit, es war heiß und trocken, allerdings nur bis zum Grillen in Wallenhorst.

Im Anschluss an den Ausflug wollten wir auf dem Schulhof der Realschule grillen, doch erst einmal mussten die Hungrigen feststellen, dass der Grill an die falsche Schule geliefert worden war. Tatkräftige Eltern versorgten kurzerhand alle kurzerhand mit Holzkohlegrills von zuhause, bis der „echte“ Grill geholt werden konnte. Das leckere Buffet und die Aussicht auf Würstchen und Fleisch ließen alle gleichermaßen erstrahlen. Dank des reichhaltigen Salatbuffets seitens der Eltern beider Klassen musste keiner hungrig nach Hause gehen.

Mittendrin im Trubel wurden „klammheimlich“ die Klassenlehrkräfte von ihren Klassen mit einem Geschenk überrascht als Dank für die drei Jahre Klassenlehrerschaft. Sichtlich gerührt nahmen beide dankend an.

Wieder einmal ein gelungenes Klassenfest an der RSW und die beiden Klassen können beruhigt in den 8. Jahrgang weiter gehen und auf die Herausforderung neue Lehrer gelassen reagieren. Seid euch sicher:
Frau Altrogge und Frau Plietz-Balgenorth haben auch weiterhin ein Auge auf euch!

Autorin: S. Altrogge

Ehemalige berichten

Auch schwierige Phasen durchlebt!

Meine Zeit an der Realschule Wallenhorst war insgesamt gut, auch wenn ich ab und zu schwierige Zeiten hatte. Die Unterstützung durch meine Mitschüler und durch die Lehrer war sehr gut, vor allem durch meinen ehemaligen Klassenlehrer.

Die Atmosphäre in meiner Klasse war immer super, wir waren ein eingeschworenes Team und sozusagen wie eine kleine Familie. Auch das Verhältnis der Lehrer untereinander war gut, was dazu führte, dass sie immer alles wussten, was man in der vorherigen Stunde oder der Pause angestellt hatte…

Der Umgang unter allen Schülern der Schule ist schon besonders. Die Großen helfen den Kleinen bei den Hausaufgaben, die Konfliktlotsen betreuen die neuen 5. Klassen und somit kennt jeder jeden. Hervorzuheben ist, dass wenn man die richtige Klasse hat, die Schulzeit auch ganz gut sein kann und wirklich Spaß machen kann.

Im Moment mache ich ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) in einer Kindertagesstätte. Ab Sommer werde ich die Evangelische Fachschule Osnabrück besuchen und dort die Ausbildung zum Sozialassistenten machen. Mein erstes Praktikum habe ich in einem Autohaus gemacht und eigentlich stand für mich immer fest, dass ich Mechatroniker werde. Doch nach meinem Sozialpraktikum in der 10. Klasse, das ich in einem Altenpflegeheim gemacht habe, war klar, ich möchte etwas mit Menschen zu tun haben. Zudem habe ich in der 9. und 10. Klasse das Profilfach Gesundheit und Soziales gewählt. Dort beschäftigt man sich unter anderem mit den Themenbereichen Sozialpädagogik und Gesundheit und Pflege. Am Ende entschloss ich mich dann für die Arbeit mit Kindern, da mich auch meine Lehrer in diesem Bereich sahen. Das FSJ hat mich in meiner Entscheidungsänderung bestätigt, da mir die Arbeit mit den Kindern sehr viel Freude bereitet.

Besonders ist in meinem Fall zu erwähnen, dass die Lehrer an der Realschule Wallenhorst mich nie aufgegeben und an mich geglaubt haben. Sie haben in mir nicht nur Schlechtes, sondern vor allem viel Gutes gesehen und wussten, dass auch etwas Positives in mir steckt. Dadurch habe ich viel gelernt (nicht nur schulisch) und mein Ziel bis hierher erreicht.

Nico Heinze

Ehemalige berichten

Ehemalige Realschülerinnen und –schüler berichten

In der Realschule erlebten wir gemeinsam eine super Zeit.

Jeden Morgen begrüßten wir uns untereinander. Wir hatten eine sehr gute Klassengemeinschaft, wir kannten uns alle schon von der Grundschule und verstanden uns auch außerhalb der Schulzeit sehr gut.

Das Verhältnis zwischen unseren Lehrern und Schülern war etwas Besonderes. Der Umgang war zwar respektvoll, aber trotzdem locker und leicht für uns gestaltet. Unser Klassenlehrer Herr Lindemann war häufig wie ein Vater bzw. ein guter Freund für uns und unsere stellvertretende Klassenlehrerin Frau Kohlbrecher ebenso wie eine coole Mama.

 

Nicht nur im Unterricht, sondern auch im weiteren Umgang war die Atmosphäre sehr familiär. Aufgrund dieser Verbundenheit wurde uns sehr viel vermittelt, nicht nur schulisches Wissen, sondern auch zwischenmenschliche Werte. Es gab Schüler, die auch privat Probleme hatten. Unseren Lehrern lag viel daran, ihnen zu helfen und sie zu unterstützen. Sie sind auf jeden Schüler einzeln eingegangen und haben uns somit auch fürs weitere Leben gut vorbereitet und unterstützt. Sie hätten niemanden ohne einen Ausbildungsplatz bzw. Schulplatz gehen lassen. Auf eine angenehme, lockere und witzige Art und Weise wurde uns der Lernstoff gut vermittelt. Es gab viele Übungen für Bewerbungen und Vorstellungsgespräche, wir fuhren zu Berufsschulen und nahmen an Jobbörsen teil.

Was uns außerdem sehr gut gefallen hat, war, dass die Schule nicht so groß war und man fast jeden Lehrer und Schüler gut kannte. Dadurch konnten wir viele Lehrer um Rat bitten und uns auch mit anderen Schülern austauschen.

Zurzeit besuchen wir drei das Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium. Hierdurch ist uns noch einmal besonders aufgefallen, wie sehr wir die familiäre Atmosphäre auf der Realschule Wallenhorst vermissen. Dort kennen wir bisher nur wenig Lehrer, der Umgang ist nicht so persönlich, manche Lehrer kennen nach einem Jahr unsere Namen immer noch nicht, der Unterricht wird streng durchgezogen, nur wenige Lehrer gehen noch konkret auf unsere Bedürfnisse ein und zu unseren Mitschülern ist das Verhältnis nach diesem Jahr natürlich nicht so weit ausgeprägt wie damals. Alles in allem ist die Schule eine gute Schule mit netten Lehrern, aber der enge Kontakt wie an der Realschule Wallenhorst fehlt.

Die Realschulzeit war in unseren Augen heute ein echter Luxus. Wir hatten jeden Tag normal sechsstündigen Unterricht und auf dem EMA haben wir diese nur noch selten. Neun Stunden sind hier für alle Schüler etwas ganz normales. Unser jetziger Unterricht basiert auf Selbstständigkeit und wird in einem hohen Tempo durchgezogen. Wenn Schüler Probleme haben, gehen die Lehrer nur selten darauf ein. Wir sind uns einig, dass die Erfahrungen und der Lernstoff der Realschule uns zu Gute kommen, da sich für uns jetzt noch viele Themen wiederholen und unser Einstieg so vereinfacht wurde. Dadurch hat die Realschule einen sehr guten Ruf am EMA.

Zusammenfassend können wir sagen, dass die Jahre an der Realschule Wallenhorst die beste Schulzeit unseres Lebens war. Wir haben immer noch einen guten Kontakt zu vielen ehemaligen Lehrern und Mitschülern. Zuletzt haben wir uns auf dem Tag der offenen Tür wiedergesehen.

Natalie Kohlbrecher, Sebastian Waldmann, Katharina Hawighorst

Profilwoche

Profilwoche Gesundheit und Soziales

Kooperation mit dem AMEOS-Klinikum

In diesem Jahr haben wir im Rahmen unserer Profilwoche im Profil Gesundheit und Soziales an zwei Tagen das AMEOS Klinikum besucht.

Nach einem kurzen geschichtlichen Überblick haben wir die eigene Krankenpflegeschule besichtigt. Wenn man diese Ausbildung erfolgreich absolviert hat, ist man "Staatlich anerkannter Gesundheits- und Krankenpfleger" oder "Staatlich anerkannte Gesundheits- und Krankenpflegerin". Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre und beinhaltet 2500 Praxisstunden und 2100 Theoriestunden, welche als Blockunterricht durchgeführt werden. Voraussetzungen für den Beruf sind die gesundheitliche Eignung und ein Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Abschluss. Die Einsätze sind ambulant, wie zum Beispiel in Pflegediensteinrichtungen oder stationär, wie zum Beispiel in den Niels-Stensen-Kliniken. Nach der Ausbildung gibt es noch eine Vielzahl verschiedener Weiterbildungsmöglichkeiten. Besonders spannend fanden die Schüler die forensische Abteilung und den Vortrag des Stationsleiters der Suchtabteilung Jürgen Rogowski. Er klärte über Risiken, Verlauf und Gefahren verschiedener Suchtstoffe auf. Erschreckend erfuhren die Schüler, dass manche Suchtpatienten sogar jünger sind als sie selbst.

Um einmal nachstellen zu können, wie ein betrunkener Mensch mit 0,8 bzw. 1,2 Promille sieht, durften die Schüler so genannte Rauschbrillen aufsetzen und sie merkten schnell die sehr veränderte Sichtweise.

 

Autorinnen: G. Plietz-Balgenorth/ R. Tapken/ D. Kohlbrecher

 

Profilwoche

Profilwoche Gesundheit und Soziales

Kooperationen mit der BBS Haste und der Völkerschule

Seit dem Schuljahr 2011/2012 wird an der Realschule Wallenhorst das Profil Gesundheit und Soziales angeboten. Bereits zum zweiten Mal fand für die 9. Klassen die so genannte Profilwoche statt. Vom 02.03.2015 bis zum 06.03.2015 waren wir in verschiedenen Institutionen unterwegs. Montags waren wir in der BBS Haste und dem Berufsgymnasium.

Verschiedene Berufsfelder im Bereich Gesundheit und Soziales sowie die Zugangsvoraussetzungen standen im Mittelpunkt. Besonders interessant war der Spanischunterricht, den die Schüler mitmachen durften. Diese Fremdsprache wird angeboten, um die erforderlichen Kenntnisse einer zweiten Fremdsprache für das Abitur zu erfüllen.

Außerdem waren wir bereits zum zweiten Mal in der Völkerschule Osnabrück. Die Völkerschule bietet unter anderem die Bereiche PTA (pharmazeutisch technische Assistentin), Ergotherapie und Physiotherapie und die Fachoberschule Wirtschaft. Hier durften die Schüler selbst aktiv werden: Sie stellten Haustee der Marke „Realschule Wallenhorst“ her, gossen Zäpfchen und wendeten verschiedene Nachweisverfahren an. Beim Rundgang durch das Schulgebäude wurde den Schülern die Größe und die gute technische Ausstattung bewusst: Es gibt u. a. extra Räume, in denen die PTA-Auszubildenden in kleinen Gruppen Verkaufsgespräche üben können sowie den Umgang mit der Apotheken-Software erlernen.

An zwei Tagen besuchten wir mit unseren Profilkursen das AMEOS-Klinikum in Osnabrück. (Siehe gesonderter Bericht).

Am letzten Tag fand in der Schule die Auswertung und Reflexion der Profilwoche statt. Dabei entstand auch ein Video, das die Schüler sogar bei os1.tv präsentieren durften. 

Insgesamt kam diese Woche bei den Schülern sehr gut an und wir freuen uns jetzt schon wieder auf einen gute Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern, die uns mit viel persönlichem und fachlichem Engagement unterstützt haben und damit einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung unserer Schüler geleistet haben.

Autorinnen: G. Plietz-Balgenorth/ R. Tapken/ D. Kohlbrecher

 

 

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung in der oberen Menüleiste.
Ok