Juleica

Ausbildung in Kooperation mit der Kolping Jugend

Viele Schüler und Schülerinnen der oberen Jahrgänge in der Realschule Wallenhorst engagieren sich für ihre Mitschüler im außerunterrichtlichen Bereich. Das sind die Jugendlichen, die für jüngere Jahrgänge die Spieleausleihe für eine bewegte Pause anbieten, die als Streitschlichter, Gesprächspartner und Paten für die Fünftklässler zur Verfügung stehen, die bei der Pausenaufsicht unterstützen, den Brötchenverkauf organisieren und durchführen oder auch die Jugendlichen, die im Sanitätsdienst oder als Schülerlotsen der Schule mitarbeiten oder die sich in der Theater-, Chor- und Band-AG intensiv einbringen.

Die Jugendleiter/in-Card (Juleica) ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Jugendarbeit. Sie dient zur Legitimation und als Qualifikationsnachweis der Inhaber. Uns geht es bei der Ausbildung zum Jugendleiter um zwei Dinge:

  1. Die eigentliche Qualifizierung und Zertifizierung als Jugendleiter(in)
  2. Die gesellschaftliche Anerkennung für ein ehrenamtliches Engagement

Gerade der zweite Aspekt wird unter anderem durch ermäßigte Eintritte in viele öffentliche Einrichtungen gewürdigt. So können wir mit der Ausbildung unserer Schülerinnen und Schülern einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leisten.

Die Pläne unserer Schülerinnen und Schüler sind breit gefächert. So möchte Julia Barlag sie nutzen, um eine musikalische Kleinkindgruppe betreuen zu können, Kilian Jedamczyk und Kersten Kolmer beabsichtigen als Jugendleiter ein Feriencamp zu begleiten und Philip Weeber möchte damit eine Wildwasserkanugruppe leiten.

Die Ausbildung zur Jugendgruppenleiterin oder zum Jugendgruppenleiter ist speziell für die Schülerinnen und Schüler, die sich im sozialen Leben der Schule engagieren. Durchgeführt wurde sie in diesem Schuljahr von Jana Schulte und Inga Müller von der Kolping Jugend. Inga Müller betonte bei der Übergabe der Zertifikate den außergewöhnlichen Zusammenhalt der Gruppe. Obwohl die Schüler aus unterschiedlichen Klassen zusammengekommen seien, habe jeder den anderen unterstützt, eine „Grüppchenbildung“ sei nicht zu erkennen gewesen. „Das sind schon tolle Schüler hier an der Realschule“, sagte Müller bei der Zertifikatübergabe und unterstrich, dass sie sich schon auf die nächste Juleica-Veranstaltung im kommenden Schuljahr freue.

Neben der Vorstellung des „idealen Jugendleiters“ erarbeiten sich die Jugendlichen dann wieder Grundkenntnisse der Entwicklungspsychologie, Methoden zur Einführung von Spielen, den Umgang mit Konflikten und die Phasen, die eine Gruppe in ihrem Entwicklungsprozess durchläuft. Weiterhin werden die Jugendlichen rechtliche Grundkenntnisse im Bereich der Jugendpflege bekommen und das grundlegende Knowhow für die Planung und Kalkulation von Freizeiten erhalten.

 

 

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