Kooperationsvereinbarung

Koch International und Realschule Wallenhorst kooperieren  

Jugendliche lernen Berufschancen bei Logistikdienstleister kennen

Mit viel Engagement und guten Ideen starten das Unternehmen Koch International aus Osnabrück und die Wallenhorster Realschule in ihre Kooperation: „Wir freuen uns darauf, künftig mit den Schülerinnen und Schülern, aber auch dem Kollegium und den Eltern bei der Berufsorientierung zusammen zu arbeiten“, so Uwe Fieselmann von der Koch-Geschäftsleitung bei der Unterzeichnung des Vertrages. Die von der Servicestelle Schule – Wirtschaft der MaßArbeit vermittelte Partnerschaft gibt den Jugendlichen künftig die Möglichkeit, in den Berufsalltag des internationalen Logistikdienstleisters mit seinen vielseitigen Berufen hinein zu schnuppern.

Für Stefan Schmidt ist die Kooperation ein wichtiger Schritt in Sachen Berufsorientierung für seine Schüler: „Für die Jugendlichen ist es wichtig, praktische Einblicke in das Berufsleben und unterschiedliche Ausbildungen zu erhalten“, betonte der Schulleiter. Praktikumsplätze und Betriebsbesichtigungen bei Koch International seien deshalb eine große Bereicherung für die verschiedenen Aktivitäten zur Berufsorientierung in der Schule. Ein Bewerbungstraining für die Neuntklässler wurde bereits im Unternehmen durchgeführt: Mit großem Erfolg. „Die Schüler waren begeistert von der Atmosphäre im Unternehmen und waren mit viel Engagement bei der Sache“, berichtete Hannes Kamp, Fachleitung Wirtschaft an der Realschule.

Der internationale Logistikdienstleister Koch hat 750 Mitarbeiter und davon zurzeit 65 Auszubildende in sieben Ausbildungsberufen, unter anderem als Fachkraft für Lagerlogistik, Berufskraftfahrer oder Kfz-Mechatroniker. Jedes Jahr werden 25 Azubis neu eingestellt. „Doch es ist deutlich schwieriger  geworden, gute Bewerbungen zu erhalten“, erläuterte Jana Schützchen, Leiterin des Personalwesens bei Koch. Vielen Jugendlichen sei gar nicht bewusst, welche Fachausbildungen und vor allem auch Entwicklungsmöglichkeiten es im Speditionsbereich gebe. „Wir versprechen uns deshalb viel von diesem direkten Draht zur Schule“, so die Expertin.

Nach wie vor wichtig sei auch die Rolle der Eltern bei der Berufswahl der Kinder, unterstrich Schulleiter Schmidt: „Viele haben im Kopf, dass es unbedingt ein Abitur sein muss – auch deshalb, weil die Chancen und Perspektiven der Ausbildungsberufe zu wenig bekannt sind.“ Das ist auch die Erfahrung von Annette Rosken und Nadine Knufinke von der Servicestelle Schule – Wirtschaft: „Eltern sollten unbedingt in die Kooperation einbezogen werden, etwa durch Betriebsbesichtigungen“, so Rosken. Die Servicestelle betreut inzwischen eine Vielzahl von Kooperationen zwischen Unternehmen und Schulen im Landkreis Osnabrück und bietet immer auch einen Erfahrungsaustausch in den regionalen Netzwerken. „Gute Ideen im Zusammenspiel zwischen Betrieben und Schulen funktionieren oft ganz branchenunabhängig: Und es lohnt sich immer voneinander zu lernen“, skizzierte Nadine Knufinke.

 

 

 

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